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Erster Band. Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1200 n. Chr.
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Die Neuplatoniker. Diophantus von Alexandria .

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Ziffernsumme 6. So erweist sich uns Jamblichus immerhin als erträg-licher, wenn auch nicht als bedeutender Arithmetiken Bedürfte dernegative Theil dieses Ausspruches einer Bestätigung, so könnten wirsie in dem Tadel finden, den Jamblichus gegen Euklid sicli erlaubt,weil derselbe die Zahl 2 eine Primzahl nenne, während es nachNikomachus nur ungrade Primzahlen gebe.

Der Zeit des Jamblichus gehören möglicherweise die arith-metischen Epigramme der griechischen Anthologie an.')Sammlungen kleiner griechischer Gedichte wurden seit dem letztenJahrhundert vor Christi Geburt vielfach zusammengestellt. Aber wasdamals, was später während der Regierungen Trajans, Hadrians ge-sammelt wurde, ist verloren gegangen. Nur die Erinnerung daran istgeblieben, nur was theilweise mit Anlehnung an diese Vorgänger ambyzantinischen Hofe zuerst im X. S. von Constantia Kephalus,dann wiederholt in der ersten Hälfte des XIV. S. von MaximusPlanudes, einem Vielschreiber, welcher uns noch mehrmals alsVerfasser mathematischer Schriften begegnen wird, zu einer Blumen-lese vereinigt worden ist. Darunter findet sich nun eine grosse An-zahl algebraischer Iläthselfragen. Wir haben (S. 24G) das soge-nannte euklidische Epigramm von den beladenen Thiereu kennen ge-lernt; es steht in der Anthologie. Das Rinderproblem des Archimed(S. 2G8) steht nicht in derselben, gehört aber seinem Inhalte wie derdichterischen Einkleidung nach gleichfalls hierher, und man wirdvielleicht nicht irre gehen, wenn man Inhalt und Form der Epi-gramme von einander trennt, letztere erheblich später als ersterenentstehen lässt. Für mehrere von den algebraischen Epigrammengilt Metrodorus als Verfasser, und da dieser unter Constautin demGrossen gelebt haben soll, 2 ) so wählten wir diese Stelle um von denEpigrammen zu reden. Wir wollen freilich nur zwei derselben her-vorheben, welche eine gewisse Bedeutung zu besitzen scheinen.

Wir meinen erstens eine Brunnenaufgabe, wenn dieses Wortden Sinn behalten soll, unter welchem wir es (S. 329) bei Be-sprechung der Ausmessungen des Heron eiugeführt haben:

Vier Springbrunnen es gibt. Die Cisterne anfüllet der erste

Täglich; der andere braucht zwei Tage dazu, und der dritte

Drei, und der vierte gar vier. Welche Zeit nun brauchen zugleich sie?

Wir meinen zweitens ein Epigramm, welches seinem Gegenständenach an die Kronenrechnung des Archimed erinnert, durch die Art

') Die besten Ausgaben der Anthologie von Friedr. Jacobs in 3 Bänden(Leipzig , 1813—17) und von Brunck Die 47 arithmetischen Epigramme hatZirkel in einem bonner Gymnasialprogramme vom Herbst 1853 mit deutscher Uebersetzung und einigen Erläuterungen herausgegeben. Vergl. auch Nessel-mann, Algebra der Griechen S. 477 flgg. 2 J Jacobs, Comment. in Antholo-giam Graecam T. XIII, pag. 917.