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Erster Band. Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1200 n. Chr.
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Die Mathematik der Chinesen.

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Kolonie liess sich jedenfalls im VI. S. in China nieder 1 ), also etwa zurZeit, die kurz vor die Gehurt des Confucius fällt, die etwa die Bliithe-zeit eines andern chinesischen Weisen Laö tse war, welcher 604—5215gelebt hat. Bei Laö tse, von welchem übrigens auch weite Reisennach Westen, vielleicht bis Assyrien , erzählt werden, findet sichniuthmasslich eine Spur der Berührung mit diesen Einwanderern indem dreieinigen Namen Y liy wy, welche er dem Taö, d. h. dem höch-sten Wesen, beilegt und in welchem man Jehovah , den der war, istund sein wird, hat erkennen wollen.

Auf die Tcheöu folgt Tsin sehe Inning ty, der sich durch eineAnordnung aus dem Jahre 213 v. dir. den Beinamen des Biicher-verbrenners verdiente. 2 ) Oh er nur eine neue Schrift allgemeineinführen wollte, um der wachsenden Verwirrung ein Ende zumachen, die darin ihren Ursprung hatte, dass allmälig die aller-verschiedensten Verschnörkelungen der Schriftzeichen Eingang ge-wonnen hatten, ob er, was dem, der der Gründer eines neuenHerrschergeschlechtes zu werden beabsichtigt, weit ähnlicher sieht,Alles vernichtet wissen wollte, was auf die frühere Geschichte sichbezog, damit nicht der Geschmack der Alten über die neueren Ein-richtungen ein Verdannuungs-Urtheil spreche oder gar die Staatskunstdes Kaisers tadle, jedenfalls wurde der Befehl des Kaisers vollzogen,so genau es möglich war, und Stösse von zusammengeliefteten Bambus-brettchen mit eingeritzten Schriftzeichen, die Bücher der altenChinesen, wurden den Flammen überantwortet.

Oer Kaiser starb 211. Seinem Geschlecht verblieb die Regierung ,nicht. Die Dynastie der Han folgte 197, und der ihr ungehörigelloei ti hob 191 das Verbrennungsedikt wieder auf. Ja unter einemder nächsten Regenten dieses Hauses lliao wen ti 170—156 suchteman nach Werken, welche der Vernichtung entgangen waren, undfand solche in ziemlicher Menge. Bruchstücke des Tcheöu ly sollendamals entdeckt und der kaiserlichen Büchersammluug einverleibtworden sein, welche sodann zwischen 32 und 6 v. Chr. durch dengelehrten Minister Lieou hin noch interpolirt wurden, um, wie esheisst, gewissen damals zu treffenden Einrichtungen den Stempelhohen Alters aufzudrücken. Die Dynastie der Han ging 223 n. Chr.zu Ende.

Wieder haben wir ein für chinesische Kulturverhältnisse ungemeinbedeutsames Ereigniss aus dieser Zeit zu erwähnen. Im Jahre 61n. Chr. fand der in Indien verfolgte Buddhismus in China Ein-gang, wo er insbesondere unter der niederen Bevölkerung sich unauf-haltsam und mit so dauerndem Erfolge verbreitete, dass noch jetzt

') Perny II, 265, 305, 312. *) Vergl. Tcheöu ly I, pag. XIII flgg. mit

Ferny II, 3t—36.