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Erster Band. Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1200 n. Chr.
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Die Mathematik der Chinesen.

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seinem Umsicliwerfen mit grossen Zahlen oder von seinen Reich-thüniern den Beinamen Messer Millione erhalten hatte, zu folgen undin das schwer zugängliche Reich einzudringen.

Dem Jesuitenmissioniir Matthias Ricci gelang es 1583 zuerstZugang zu finden und in seinem Unternehmen das Christenthum zupredigen nennenswerthe Erfolge zu erreichen. Kr machte sich zu-gleich auch als tüchtiger Astronom am Kaiserhofe geltend, so dassihm, bis er 1(520 China wieder verliess, die Leitung des Kalender-wesens übertragen wurde, eine früher in China erbliche Würde, undvon nun an blieb China ein der katholischen Mission geöffnetesLand, so dass dieselbe mehr und mehr erstarkte, so dass Missions-prediger Kenntnisse genug von Land und Leuten, von Sprache undSchrift sich erwarben, um in umfangreichen Werken davon handelnzu können. Das änderte sich auch nicht als die Mandsehu, erst mitden Chinesen in Krieg verwickelt und zurückgeschlagen, von einerder in China nicht seltenen Gegenregierungen, die in China gegenden Kaiser sich erhob, zu Hilfe gerufen wurden, und ein MandsehuScliun tchi nach mehrjährigen Kämpfen 1647 die noch jetzt vorhandeneDynastie der Tsing gründete. Unter dieser Dynastie, insbesondere unterKaiser Kang hi, wurde vielmehr das Verhältniss zwischen dem Kaiser-hofe und den Missionären ein immer engeres. Schon unter Kanghi’s Vorgänger war Adam Sehaal aus Köln , gleich Ricci Mitglieddes Jesuitenordens, gleich ihm Astronom und Missionär, in China ansässig geworden. Nun folgte ein dritter Jesuit, der HolländerFerdinand Verbiest, den Kang hi zum Präsidenten des Collegiumsfür Astronomie ernannte, derselbe Kang hi der in mannigfachsterWeise seine Liebe für Wissenschaft bethätigte und z. ß. ein Wörter-buch der damals vorhandenen Schriftzeichen an fertigen Hess, welchesin 32 Bänden 42 (*00 Zeichen enthält. 1 ) Es folgten im XVIII. S.Männer wie Pater Prfsmare, Pater Gaubil, deren Werke für dieKenntniss Chinas unentbehrlich geworden sind, wenn ihnen auch an-haftet, was w T ir zu Anfang dieses Kapitels angedeutet haben, dasssie den Erzählungen chinesischer Berichterstatter und chinesischerBücher ein allzubereites Ohr zu leihen liebten. Am Anfänge desXIX. S. erfolgte ein Umschlag, als 1805 die katholische Mission eineLandkarte einer chinesischen Provinz nach Rom zu schicken wagte.Das alte Misstrauen, die alte Feindschaft gegen die Fremden er-wachte, welche kaum durch die englischen und französischen Waffenzu Ende der fünfziger Jahre gebändigt, sicherlich nicht vernichtetworden ist.

Der Ueberblick, welchen wir, selbstverständlich auf Quellenwerke

’) Stanisl. Julien in dem Journal Asiatique vom Mai 1841. 3 ferne SerieXI, 402.