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Kapitel XXXI.
Urning ti den weiten Weg von fast 4000 Jahren zurückverfolgenmüssen , um uns wieder an der Stelle zu befinden, von welcher auswir diese Abschweifung begannen.
Und selbst jener Ausgangspunkt war ein zu später, denn nochvor Erfindung des Rechenbrettes, vor Verfassung des ersten arith-metischen Lehrbuches muss ja ein Rechnen, muss der Begriff der
Zahlen festgestanden haben.Die chinesische Ueberlieferunglässt uns auch für jene aller-ältesten Zeiten nicht imStich. Mit Knötchen verseheneSchnüre in Verschlingungengezeichnet bilden die beidenTafeln hö tu und lo schu.')Auf der ersteren (Figur 85)sind durch die je einer Schnurangehörigen Knoten die Zahlen1 bis 10, auf der zweiten(Figur 8G) die 1 bis 9 darge-Fig ' v> ' stellt. VVeiss sind die un-
graden Zahlen gezeichnet, denn das Ungrade ist das Vollkommenewie der Tag, die Hitze, die Sonne, das Feuer. Die graden Zahlendagegen sind schwarz, denn das Grade ist das Unvollkommene, wie die
Nacht, die Kälte, das Wasser,
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die Erde. Diese Tafeln sollennun— wie? ist uns wenigstensganz unersichtlich — in derUrzeit Chinas dazu gedienthaben in der Verwaltung deröffentlichen Angelegenheitenbenutzt zu werden, und KaiserFü ln um 2852 soll sie erstdurch seine 8 aufgehängtenZeichen pä kua' ersetzt haben,gewöhnlich kurzweg die Kuasgenannt. Sie bestehen ausbald ganzen, bald gebrochenenLinien, jene das Vollkommene, diese das Unvollkommene be-zeichnend, in dieser Bezeichnung also mit dem hö tft und lüschu übereinstimmend, wie auch darin mit ihnen überein-stimmend, dass wir uns unter Zuhilfenahme der vorhandenen Berichteauch nicht die geringste Anschauung von der Anwendungsart der
Fig. 86.
') Perny II, 5—7.