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Kapitel XXXUI.
würden wir das so schreiben, dass aus # 2 -| - c = bx sich x =
+ j/(J^y — c ergebe, also mit zwei möglichen Werthen, voraus-gesetzt dass )>c; bei c) (y) sei die Aufgabe unmöglich; bei
c — (y) gebe es nur einen Werth x = y.
Nachdem die verschiedenen Gleichungsformen aufgelöst sind,wendet sich Alchwärizmi zum geometrischen Nachweise der Richtig-keit des betreffenden Verfahrens. Auch hier wollen wir nur einenFall, etwa # 2 -f- bx = c hervorheben '), um zuzeigen, wie die Sache gemeint sei. Das Zahlen-beispiel lautet x 2 + 10# == 89. Man zeichne(Figur 88) ein Quadrat aß und an jede Seitedesselben ein Rechteck, so entsteht, wenn mannoch 4 kleine Quadratchen an den Ecken bei-fügt, ein grosseres Quadrat d s. Soll die ersteFigur aß das Quadrat x 2 , sollen die 4 Rechteckey, rj, x, 0 die 10# vorstelleu, so ist die Breite
jedes solchen Rechteckes ~ = ^ und die 4 Eckquadratchen betragen
( 5 \2
2 ) — 25. Das grössere Quadrat de ist also x 2 +10#+ 25 oder 64, weil # 2 -+ ]0# ===== 39 ist Die Seite des grösserenQuadrats ist mithin ;/64 = 8. Eben diese Seite ist aber auch # +folglich # = 8
V
CC
a?
fl
J _
Fig. 88.
10
5 — 3 oder als Formel geschrieben
x —
AG)
T + «
beziehungsweise #
= /G)‘
+ e
Alchwarizmi erklärt dann ebendenselben Fall mitHilfe eines Gnomons. Er legt nämlich (Figur 89)an aß = x 2 das 10# in Gestalt nur zweier Recht-ecke y, d an 2 Seiten ail, so dass ein aus aß, y
und d bestehender Gnomon gebildet ist, welchemzur Vollendung des Quadrates nur ein Eck-quadrat von der Seite y = 5, mithin von derFläche 25 fehlt. Das grössere Quadrat ist nunmehr wieder# 2 + 10# + 25 = 39 + 25 = 64 und seine Seite j/64 = 8. Eben-diese ist aber auch # + 5 und so wieder # = 8 — 5 = 3.
Wir bleiben in unserem Berichte hier zuvörderst stehen, um andas Bisherige die erforderlichen Bemerkungen zu knüpfen. Wirhaben gesehen, dass Alchwarizmi seine Schrift Aldschebr walmukäbala
7
X
25
d
e
Fig. 89.
’) Mohammed ben Musa, Algebra pag. 13—16.