Algebra.
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deckt. Sie betrifft die Transformation der allgemeinen Gleichung5. Grades in die Form y b + Gy + H = 0 und erschien unter demTitel B. cum D. Meletemata quaedam mathematica circatransformationem aequationum algebraicarum, quae ... inRegia Academia Carolina praeside D. Erland Sam. Bring,Hist. Profess. Reg. & Ord. publico eruditorum examinimodeste subjicit Sven Gustaf Sommelius . . . 1786, Lundae.Man könnte diesem Titel zufolge veranlaßt sein, Sommelius für denVerfasser zu halten, besonders da auch die Dedikation seine Namens-unterschrift trägt, und er darin von diesen seinen Erstlingsfrüchten(„priinitias“) redet. Auf eine Anfrage des Hrn. Felix Klein teiltaber Hr. Bäcklund in Lund mit, „daß dies jedenfalls unzu-treffend sein würde, indem die Promotionsschriften damals durch-gängig von den Vorsitzenden des Examens verfaßt wurden und denExaminanden nur als Substrat der Disputation dienten“. 1 )
Schon früher hatten C. Hill (1861) aus Lund und Ebbe Sam.Bring, ein Neffe unsei'es Bring (ungefähr 1824), diese Dissertationihm zugeschrieben. Ja schon 1798 enthält der Titel einer Tegman-schen Dissertation den Ausdruck „metliodus Bringiana“. Auch mußbemerkt werden, daß Bring sich viel mit Gleichungen beschäftigte,während der siebzehnjährige Sommelius sich später nicht wiedermit mathematischen Studien abgab und 1790 eine Promotionsschrifthistorischen Inhalts verteidigte. Die Verdienste von Erland SamuelBring wurden 1861 von Hrn. C. Hill in Lund ausführlich gewürdigt,der die Arbeit mit eigenen Bemerkungen begleitete 2 ). Es ist merk-würdig, daß die Bringsche Arbeit nicht früher allgemein bekanntwurde, denn, wie schon bemerkt, erschien 1798 eine Dissertation mitBrings Namen im Titel. Ferner hob Brings Neffe ungefähr1824, bei der Inauguration des Physikers J. C. Hill in Lund , dengroßen Wert seiner Gleichungsuntersuchungen scharf hervor und1837 wurden Auszüge dieser Mitteilungen in einem wohlbekanntenschwedischen biographischen Lexikon gedruckt 3 ) Erland SamuelBring (1736—1798) studierte in Lund Rechtswissenschaft, wurde1762 Dozent, später Professor Historiarum und 1790 Rektor derAkademie. Mathematik war für ihn ein Lieblingsstudium, aber nurwenige seiner Arbeiten wurden veröffentlicht. In der Bibliothek der
’) F. Klein, Vorles. ü. d. Ikosaeder, Leipzig 1884, S. 143. *) öfversigt
af Kongl. Vetenskaps-Akademiens Förhandlingar 1861, Stockholm 1862, p. 317bis 355. Ein Auszug von Brings Schrift mit Bemerkungen erschien in GrunertsArchiv, Bd. 41, 1864, S. 105—117; Bd. 40, 1863, S. 55; auch in Quarterly Joum.of Mathematics, Vol. VI, 1864, p. 38—47. s ) Biographisk Lexikon öfver
Namnkundige Svenska man Tredje Bandet, Upsala 1837, p. 83—84.
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