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Abschnitt XX.
weniger Stellen hat (wie hei p = 3), und zeigt unter anderem durchBeispiele, daß unvollständige Perioden nach verschiedenen Zahlen-systemen verschiedentlich in vollständige und in unvollständige Periodenübernehen können. Felkel war Lehrer an der k. k. Normalschule in
O
Wien, 1785 Direktor von Schul- und Armenanstalten in Böhmernspäter Vorsteher einer deutschen Schule in Lissabon . Er erfand einegemeine Rechenmaschine, und schrieb ein großes Tabellenwerk, wo-von die ersten Teile gedruckt wurden. Beinahe die ganze Auflagewurde aber vor Ausbruch des Türkenkrieges 1788 zu Infanterie-patronenpapier verwendet 1 ).
In den Adversaria analytica miscellanea de fractionibuscontinuis 2 ) setzt Daniel Bernoulli den zu bestimmenden Wert
eines unendlichen Kettenbruches m x gleich S, schreibt dann
S =
l
»i + is
und
»i -p ]/4 m ‘
•> >
wenn m positiv ist,
S =
— m — l/4 -p »i 2
1
wenn m negativ ist. Merkwürdig erscheint ihm der Fall m = 0,welcher S = 1 und auch S = — 1 liefert. Man müsse hier zwischender absoluten Xull und dem unendlich Kleinen unterscheiden. Erstere
Anschauung liefere , letztere + 1. Für den unendlichen Bruch° 00 • 0 ’ —
" ergibt sich die Summe + 1 {— m -pl/ni 2 + 4 k), wo man
Hi -p n 0 2 v ’ ”
m-\ -
nur für negative Werte von m — ^ nimmt, und nur für negative
Werte von n —4 n schreibt. Daraus ersieht man, daß die Multi-plikation der einzelnen Zähler und Nenner eines Kettenbruches durcheine Zahl m dessen Wert ändert. Ist n negativ und numerisch größer
als n ‘ , so liefert die Foimel eine imaginäre Zahl. Für m = 1,
n = — 1 sind die Näherungswerte — 1, — co , 0, — 1, — * , 0, etc. rdie gegen keinen bestimmten Wert konvergieren, weshalb es nicht
sonderbar sei, daß die Formel imaginäre Resultate ergebe. Das Be-
1
streben, eine Darstellung des Wertes des Kettenbruches 1 .rqrr
3 -j-
J ) Allgemeine Deutsche Biographie VI, 612 (Cantor). b N. Comm. Petr.,Tom. XX, pro anno 1775, Petropoli 1786, p. 3—23.