Band 
Vierter Band. Von 1759 bis 1799.
Entstehung
Seite
208
JPEG-Download
 

208

Abschnitt XXI.

'B = ab, ac, ad, bc, bd, cd, . . .,

B' = aa, ab, ac, ad, bb, bc, . . .,

’B — ab, ba, ac, ca, ad, da, . . .,

B' = aa, ab, ba, ac, ca, bb, . . ..

Die zugehörigen Anzahlen der Komplexionen werden durch ein vor-gesetztes nf= numerus specierum = Anzahl der Komplexionenbezeichnet; das k te Glied der gut geordneten Komplexionen durchnachgesetztes k. So ist bei vier Elementen a, b, c, d

'B4’= bc, B'4 = ad, 'Bb = ad, 'Bl-aa.

Handelt es sich um Kombinationen oder Variationen zu bestimmterSumme m, so wird m A, "‘B, . . m A, m B, ... geschrieben. Die Ele-mente sind dabei als Zahlen gedacht, etwa als die natürlichen Zahlen

1, 2, 3, 4, ... Dabei wird z. B.

7 C = 115, 124, 133, 223;

1 C= 115, 124, 133, 142, 151, 214, 223, 232,

241, 313, 322, 331, 412, 421, 511.

Wenn es notwendig wird, die Zahlen durch Buchstaben zu ersetzen,dann wird diese Art der Substitution durch einen Zeiger oder einenIndex angegeben. Also bedeutet 7 C unter Verwendung des Index

/l 2 3 4 ö\

\ab c d e)

die Kombinationen

aac, abd, acc, bbc-,

pqr

und 7 C' bedeutet bei den drei Indizes

= /l 2 3 4 6\ 11 2 3 4 ö\ _ _ /I 2 3 4 5\

P \abcde)’ ® \a ß y d sj ’ * ~~ \a b c b cj

den Komplex der Kombinationen

a«e, aßb, ay c, bßc.

Hindenburg bezeichnet ferner gegebene Glieder und Koef-fizienten (dati) durch gewöhnliche Buchstaben,

A + B + C '+■••= p, a -\- b -\- c -— <d,k + ßx 4- yx s +■•• = >•,

und angenommene, als unbekannt angesehene (ficti) durch Buch-staben mit darüber gesetzten Punkten 1 ). Endlich werden noch

') Nach Leibniz : „coefficientes ficti, qui assumuntur tamquam dati“.Gegen diese Bezeichnung wendet sich Klügel (Der polynomische Lehrsatz usw.herausg. von Hindenburg; Leipzig 1796, p. 61): „nicht coefficientes ficti.