Band 
Vierter Band. Von 1759 bis 1799.
Entstehung
Seite
299
JPEG-Download
 

Reiben.

290

zum ersten Male die gebräuchlich gebliebene Koeftizienten-Bestimmuugdurch Integrale

O

n

7t

r ■ d(f ■ COS H (p

und

o

o

auf. Dieses Resultat benutzt Euler dann zur Transformation von

r: cp = (0) + (1) cos cp + (2) cos 2<p

in die Reihe, die nach Potenzen von cos cp fortschreitet, und die wiretwas abweichend von der Bezeichnung der Original-Arbeit

= [0j + 11] cos rp [2 ] (cos <jp) 2 + [3] (cos cp) 3 + ■■ ■schreiben. Dabei kommt es natürlich auf die Berechnung von In-

O

7t

tegralen f cos xcp ■ (cos cpYdcp an. Es ergibt sich:

«.

0

0

( 0 ) = [ 0 ] + 1 [ 2 ] +

6-5-4

4-812

und wenn n > 0 ist:

(” + 0 (» + 3 )

(») = f»'J +

L» + ?] +

[n + 4j

(n -f 6) (n -f 5) (n + 4)

[n + GJ

Die beiden letzten Aufsätze Eulers 1 ) beschäftigen sich mitZyklometrie, d. h. mit der Frage nach expediter Berechnung desM ertes der Zahl ■x. Euler gibt zunächst eine kurze historische

Übersicht über die Resultate von A. Sharp, J. Mac hin und

(i. de Lagny (vgl. Band III 2 , S. 668—669); dabei erklärt er dieArbeit des letzteren, der die Berechnung auf 100 Stellen durchführte,für eine mehr als herkulische Leistung. 2 ; Danach stellt er eine neueFormel auf, die bedeutende Vorzüge gegen die Leibnizsche Formelbat. Bedeutet s den zur Tangente t gehörigen Bogen, so wird

Auf verschiedenen Wegen, einmal durch eine Reduktiousformel, einmaldurch eine Integral-Transformation, wird die Richtigkeit dieser Be-ziehung nachgewiesen. Die einzelnen Glieder lassen sich deswegen

*) Xov. Act. Petrop. XI, 1793 (1798), p. 133 und p. 150. *) Euler über-

sieht hierbei eine Arbeit, auf die im Briefwechsel von Lambert IV, p. 4s0(Schreiben von Wolfram an Lambert) aufmerksam gemacht wird: B. Lamyhat 7t bis auf 128 Ziffern geliefert.