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Abschnitt XXII.
gang Krafft, Kurtze Einleitung zur theoretischen Geometrie, zumGebrauche der studirenden Jugend in dem Gymnasio bey der Aca-demie der Wissenschaften in St. Petersburg (1740). Weidlers In-stitutiones mathematicae (Wittenberg 1718). Diese beiden Werkewaren nur ins Russische übersetzt. Das letzte Werk, ebenso auchdas obengenannte Buch Wolffs sind mehrmals auch bei sich inDeutschland verlegt worden. Zu den Übersetzungen des WerkesWolffs in der Tabelle ist auch die 2. italienische Auflage desBuches Christiani Wolfii 1 ) Elementa Matheseos universae 2 ) miteingerechnet. Als Werke, die in einiger Beziehung zu den Elementendes Euklid stehen, obwohl sie in die Tabelle nicht eingeführt sind,sind folgende anzugeben: in England R. Simson, The Elements ofEuclid. Xotes critical and geometrical (Glasgow 1762 und 1781)und The philosophical and mathematical Commentaries of Proclus ,surnained Plato’s Successor, on the I Book of Euclids Elementsand his life by Marinus etc. (London 1788); in Deutschland Euclid’sData verbessert und vermehrt von R. Simson , übersetzt von Ch.Schwab (Stuttgart 1780, 8°). ln England, Deutschland und Frank-reich beansprucht die vollständige Abwesenheit der übersetzten Werkeaus anderen Sprachen besondere Beachtung. In Frankreich und Eng-land war nicht eine einzige Übersetzung vorhanden. In Deutschland nur eine, nämlich die Übersetzung aus dem Holländischen des Werkesvon Swinden, Anfangsgründe der Meßkunde. Die größte Zahl derÜbersetzungen erschien in den am wenigsten zivilisierten Ländern,nämlich in Rußland, und schon in geringerem Maße in Polen . Indiesen beiden Ländern trifft der Forscher wohl fast zum erstenmalÜbersetzungen an, die nicht nach gedruckten Ausgaben, sondern nachHandschriften angefertigt sind. Als derartige Übersetzungen sind an-zugeben: in Rußland Eulers Geometrie 3 ) und das bereits oben an-geführte Werk Kraffts und in Polen „Geometrie“ von Lhuilier 4 ).
Die wichtigste der Angaben, die die angeführte Tabelle demForscher liefern, ist diejenige, welche die Beziehung der „Elemente“des Euklid zu dem Fache des Unterrichts der Geometrie in denverschiedenen Ländern Europas bezeichnet. Aus dieser Tabelle istersichtlich, daß die „Elemente“ des Euklid ihre uralte Stellung, alsder einzigen Lehrbücher der Elementargeometrie, nur in England in der
*) Diese Vorlesungen III 2 , S. 529—531. *) Editio secunda veronensis.
Veronae 1788—98, vol. 5; 4°. *) Leonh. Eulers Geometrie, zum Gebrauche
in dem Gymnasio bei der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg . Ausdem Lateinischen. 1765. 4 ) Geometrie für die Volksschulen. 1. Teil.
Warschau 1780. 2. Teil. Krakau 1781.