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Abschnitt XXII.
für sich vollkommen klar sind. Man ist geneigt, anzunehmen, be-merkt er weiterhin, daß es den spitzfindigen und kleinlichen Methodengriechischer Sophisten gelungen ist, auch in die exakten Wissen-schaften eiuzudringen. Später, in seiner Histoire generale des mathe-matiques 1 ), die den erweiterten und ergänzten Discours darstellt,spricht derselbe Autor vom Charakter und den Eigenschaften der Be-weise des Euklid . Letztere verursachen nach seinen Worten An-fängern große Schwierigkeiten, weil sie indirekt, nicht selten langund verwickelt sind. Gerade diese Eigenschaften zwmngen viele derneuesten Gelehrten bei der Herausgabe der „Elemente" des Euklidleichtere und einfachere Beweise anzuführen. Andere jedochfanden es am nützlichsten, in ihren eigenen Aufsätzen sich ganz undgar von der Methode des Euklid zu entfernen. Die bedeutendstenaus der Zahl der ersten, dieBossut beim Namen nicht anführt, warenselbstverständlich in England: Robert Simson mit seinem WerkThe Elements of Euclid . Notes critical and geometrical 2 ) undJames Williamson mit seiner Ausgabe The Elements of Euclid ,with dissertations 8 ) und in Deutschland Lorenz mit seiner vollenAusgabe der „Elemente" des Euklid 4 ) und der teilweisen: der sechsersten Bücher 5 ), des elften und zwölften 6 ), und der ersten acht Büchermit dem elften und zwölften 7 ). Montucla , dieser überzeugte An-hänger der „Elemente“ des Euklid, verweilt besonders in der ihnengeweihten Apologie bei der Unzufriedenheit vieler Geometer über dieVerteilung des Gegenstandes 8 ). Die Verteidigerrolle, die Montucla in bezug auf die „Elemente“ des Euklid auf sich genommen hatte,verhinderte ihn jedoch nicht, am Ende seiner Apologie den Nutzender Werke, die von den neuesten Autoren als Ersatz derselben verfaßtworden sind, anzuerkennen. Sich der Meinung der Gelehrten, daßdie Erlernung der Geometrie nach deu „Elementen“ des Euklid fürAnfänger sehr schwierig sei, anschließend, findet er es für nötig, dieGeometrie für Anfänger zugänglicher zu machen, hauptsächlich den-jenigen, die nicht beabsichtigen, Geometer von Fach zu werden.
Von den Geometern der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, die be-sonders scharf ihre Unzufriedenheit über die Verteilung des Materialsin den Elementen aussprachen, genügt es auf Lacroix hinzuweisen,welcher in seinem Werk „Essais sur renseignement“ diese Verteilungals unordentlich kennzeichnet. Als Beispiel nimmt er übrigens nur