Lehrbücher tler Elementargeometrie.
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wichtig seine Bekanntschaft mit d’Alembert , die er zu dieser Zeitgeschlossen hatte, und der ihn als Gelehrten richtig zu schätzenwußte. Mit dem Beistand d’Alemberts gelang es ihm im Jahre1775 eine Lehrstelle der Mathematik au der Pariser Kriegsschule zuerhalten, welche er alsdann bis 1780 inne hatte. Durch diese Stel-lung in materieller Hinsicht gesichert, begann Legendre mit großemFleiße die Werke berühmter Geometer zu studieren, hauptsächlichEulers, der ihm seitdem als Muster in allen Arbeiten und Forschun-gen diente. Als erstes wissenschaftliches Werk Legendres erschienim Druck im Jahre 1782 und erhielt die volle Prämie der BerlinerAkademie der Wissenschaften sein Memoire: Recherehes sur la tra-jectoire des projectiles dans les milieux resistants. 1 ) Nach diesemAufsatze folgte bald ein anderer mit dem Titel Sur l’attraction desspheroides homogenes 2 !, der der Pariser Akademie der Wissenschaftenim Jahre 1783 vorgelegt wurde. Die günstige Meinung, die La-place von diesem Werke, welches ihm und d’Alembert zur Be-urteilung übergeben wurde, aussprach, veranlaßte die Pariser Aka-demie der Wissenschaften den Verfasser in demselben Jahre 1783zum Adjunkten der Akademie zu ernennen an Stelle von Laplace,der den nächsten höheren akademischen Grad erhielt. Im Jahre1787 wurde Legendre zum Mitglied der Kommission ernannt, derenAufgabe es war, die geodätischen Arbeiten zu verrichten, um dasPariser Observatorium und das Observatorium zu Greenwich in Zu-sammenhang zu bringen. Sich mit der tätigen Beteiligung an derpraktischen Seite dieser Operationen, welche aus täglichen Beobach-tungen und logarithmischen Berechnungen bestanden, nicht begnügend,trug Legendre auch zu deren Theorie viel bei. Als er bemerkte,daß die Dreiecke auf der Erdoberfläche, die zum Bau des geodäti-schen Netzes gehörten, nicht als eben angesehen werden konnten, wiees früher geschah, entdeckte er den wichtigen Satz, der unter demNamen des Le gendreschen Theorems bekannt ist. In diesen seinenArbeiten führte er zum erstenmal in die Wissenschaft ein die Definitionder geodätischen Linien, als den kürzesten von allen, die auf einerOberfläche gezogen werden können. Zum Studium dieses Gegenstandesund im einzelnen zur Theorie der geodätischen Linien auf den Flächenzweiter Ordnung kehrte er öfters zurück nach mehr oder weniger be-deutenden Zeitabschnitten. Sowohl diese als auch andere wenigerbedeutende Entdeckungen und Neuerungen waren im berühmten Werke