Abschnitt XXII.
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gestellt weiden, welche d’Alembert vorscliwebten, und die seinemGedanken nach eine Verbindung der Wahrheiten in ihrem natürlichenSchein darstellen sollten, indem sie zwischen ihnen eine in Wirklich-keit existierende und keine künstliche Kette bilden sollte, und dieaußerdem von derjenigen Ausdrucksform befreit sein sollte, welchesich im Laufe der Jahrhunderte in der Wissenschaft ausgearbeitethatte, teils dazu, um ihr etwas Geheimnisvolles zu verleihen, teils umihren Gebrauch in der Praktik zu vereinfachen.
Eine besonders wichtige Bedeutung muß das Zusammenstellensolcher wahren Elemente der Geometrie zum Erlernen der letzterenhaben, wenn man diese Elemente als Leitfaden oder sogar direkt alsLehrbuch ausieht. Und wirklich, nur nach der Peinigung der Elementeder Geometrie von allem Künstlichen und allem, was der Naturder menschlichen Vernunft und den Gesetzen der Entwicklungder menschlichen Kenntnisse widerspricht, werden sie für Menschen,die über mittleren Verstand verfügen, zugänglich werden, das heißtfür die Mehrzahl der Menschheit, und ihr Erlernen von dieser Mehr-zahl wird ein wirkliches und kein scheinbares werden, wie jetzt undauch früher. Nur bei einer solchen Befreiung der Elemente derGeometrie von allem Fremden und von außen Eingeführten kann derkönigliche Weg der Erlernung der Geometrie geschallen werden, überdessen Abwesenheit in den Elementen des Euklid einstmals der weiseKönig Ptolemäus dem Autor bitter klagte.
Praktische Geometrie (Feldmeßkunst).
Außer den Lehrbüchern der Elementargeometrie, welche, gleichdem oben besprochenen Lehrbuch von Kästner, die, in der Über-schrift nicht bezeichnete, Verbindung der theoretischen Geometrie mitder praktischen darstellten, erschienen in der zweiten Hälfte des18. Jahrhunderts nicht wenige solcher Lehrbücher, deren Benennungenauf diese Vereinigung als auf den Gegenstand des Werkes hinwiesen.,,Geometria theoretica-practica“ 1 ) oder „Traite de geometrie theoriqueet pratique“ 2 ), das waren ungefähr die allgemeinen Überschriften derWerke dieses Typus, in einzelnen Fällen mehr oder weniger variierend.Das Erscheinen einer bedeutenden Anzahl solcher Werke in derzweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wies klar auf die Verbreitung indieser Epoche des von d’Alembert bezeichneten Typus von Lesernder elementargeometrischen Werke, die bei deren Erlernung nur prak-
*) Seb. Le Clerc,