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Abschnitt XXIi.
Vizeoberst; Eugenius Innocentius Corsouich, der darin bewies,daß % = 3 * sei. 1 ) Sowohl dieses Resultat, als auch dessen in den-selben Werken versuchter Beweis waren, seinen Worten nach, vonvielen Mathematikern und von sieben Akademien gutgeheißen. Undwirklich wurde der von ihm zusammengestellte genaue Bericht überseine sechsjährige Beschäftigung mit den entsprechenden Gegenständenaußer in Warschau , wo er im Jahre 1779 erschien, noch in den,,Nova Acta eruditorum‘‘ ä ) gedruckt unter dem Titel „Quadraturalunulae, eirculi et segmenti, nec non curvatura sphaerae a V.-C’ol.E. Corsouich, ope 4 propositionuni fundamentalium invicte dernon-strata, et judicio Academiarum celeberrimarum subjecta“ 8 ). Jedochnicht alle, die mit den Arbeiten von Corsonich bekannt waren, be-friedigten sich mit seinen Beweisen. Als Opponent in der Heimatdes Autors trat in der Literatur der Warschauer Professor JohannKoc vor. Die Polemik über einige im Druck erschienene Versucheder Lösung dieser berühmten Aufgaben entstand auch in anderenLändern. So herrschte in Italien , wo man sich mehr mit der Drei-teilung eines Winkels und der Verdoppelung des Würfels beschäftigte,als mit der Quadratur des Kreises, nach der Literatur zu urteilen,eine heiße Polemik zwischen Francesco Boaretti einerseits undVincenzo Dandolo und Antonio Romano andererseits, in denJahren 1792—93 über den vom ersteren gegebenen Versuch, diesebeiden Aufgaben mit Hilfe des Zirkels und Lineals zu lösen. 4 )
Die Literatur über die Lösung dieser drei berühmten Aufgabenerschöpfte sich jedoch nicht mit den Werken, die im Druck er-schienen. Der bedeutend größere Teil der Versuche, diese Aufgabenzu lösen, blieb in Manuskripten und in diesem Zustande den Aka-demien und gelehrten Gesellschaften vorgelegt, belästigte er sie äußerst,da er zu seiner Durchsicht eine vollständig nutzlose Anwendung vonMühe und Zeit beanspruchte. Aus den zahlreichen Durchsichten inder zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war nur ein einziger Fall,der der Wissenschaft einen neuen interessanten Satz gab. Er be-schäftigte die Pariser Akademie der Wissenschaften, und wurdeim Artikel „Memoire sur la Quadrature de la partie bfd du cercleahrbda“ (par M. Bourrand 5 )) des von ihr im Jahre 1774 ge-druckten 6. Bandes der „Memoires de mathematique et de phy-sique, presentes ä l’Academie Royale des Sciences, par divers Savans“
’i Dra Teofila Zebrawskiego Bibliografija pismiennictwa polskiego zdziatu Matematyki i fizyki oraz ich zastösowan. W Krakowie 1873. *) Anno
1776. s ) p. 108—124. 4 ) G. Valentin, Eine seltene Schrift über Winkel-
dreitheilung. Bibliotheca matkcmatica, VII (1893), S. 113—114. 6 ) p. 400.