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Abschnitt XXIV.
V UV
1 = r -, + v:
u ’
X = — — q:u 1 ’
y = r + — v.
J u
Sind q, r, v algebraische Funktionen, so sind beide Kurven alge-braisch.
Die zweite Lösung legt die Bedingungsgleichung in der Form= y zugrunde, und führt zu einer einfachen geometrischen Kon-
struktion, nämlich (vgl. Fig. 35): Es seien zwei beliebige Kurven mit
derselben Abszissen-achse und den Koordi-naten p, s und q, r ge-geben. Man zieheparallele Tangenten andie beiden Kurven, diesie in S und 0 berühren,
so ergeben sich die Koordinaten X, 1' und x, y der beiden gesuchtenKurven aus den Gleichungen (vgl. Fig. 35)
f
■#r
Fig. 85.
X = liP + EQ-, x = BP — EQ\
Y = CE - PS ; y — CE + PS.
In der zweiten Abhandlung ist zunächst eine Lösung mit Be-nutzung von Winkelgrößen gegeben. Der Forderung der Aufgabewird genügt durch die beiden Gleichungen:
dX = dx cos qp + dy sin qp,dY = dx sin qp — dy cos qp,
wo x und y noch als Funktionen von qp so zu bestimmen sind, daßdiese Gleichungen integrabel werden und algebraische Funktionen er-geben. Euler führt zu diesem Zweck zwei Funktionen P und Qvon qp ein, derart, daß
dann wird
dP
• sin qp +
dQ
X ~ dcp
d cp
OOS <p,
dP
• cosqp +
dQ
y~--d V
d cp
sin (p,
X = P -f- -*?— 5 Y =
a qp 7
_ dPd <p
- Q.
Sind hierbei P und Q algebraische Funktionen von sin <p undcos qp, so werden die Gleichungen integrabel, und ergeben algebraische