520
Abschnitt XXIV.
die sich am kürzesten an Fig. 51 ablesen lassen (AC ist die Ab-
szisse der Punkte mit horizontaler Tangente, Al = AC= 3 ^j
1) arc AZ + Z 1'
2) DK — I)Z = 3p
31 IT + TZ =* 2 arc AZ = 2s.
Fuß untersucht nun, ob es noch andere Kurven gibt, denen eine
dieser drei Eigenschaften zu-
kommt, und findet, daß diesnicht der Fall ist, daß also nurdie Brennlinie der Parabel dieseEigenschaften besitzt. Dagegengelingt es ihm, Kurven zu fin-den, die durch eine Verall-gemeinerung definiert sind,nämlich so, daß IT + TZ ineinem gegebenen Verhältnis zurBogenlänge stehen, daß also,wenn DY eine solche Kurve
L
n
Fig. 52.
ist (Fig. 52),
A V -f VY = >i ■ arc J) Y.
Er findet als Bogenlänge
n- 1
und für den Krümmungsradius
O
7 , _ X”
A(n — 1 1 ’
wo A eine Integrationskonstante ist. Die Kurven sind algebraischund rektifizierbar.
Mit Kurven, die bei Abwicklung von Kegel und Zylinder auf-treten, haben sich Euler und Schubert beschäftigt. Ersterer kommtin einer Note über die Oberfläche des schiefen Kreiskegels: „De super-ficie coni scaleni, ubi imprimis ingentes difficultates, quae in hac in-vestigatione occurrunt, perpenduutur“ 1 ) ( 12. September 17861 auch auf dieAbwicklungsfigur des Grundkreises und stellt für deren Krümmungs-
cp
c + b cos cp '
radius die Formel auf r =
Hierbei ist c der Radius des
Grundkreises, b der Abstand des Mittelpunktes von der Projektionder Spitze auf die Grundkreisebene, p die Mantellinie eines beliebigen
*) X. A. P. III, p. G9-89.