528
Abschnitt XXIV.
p, q, r (natürlich nicht zu verwechseln mit den Differentialquotientenp, q, r), so ergibt eine einfache Rechnung:
cos zpb =
qdr — rdq\'dp i + dq s dr* ’
womit der Winkel der Schmiegungsebene gegen die yz-Ebene bestimmt ist; die beiden anderen werden hieraus durch zyk-lische Vertauschung abgeleitet, obgleich natürlich diese Bezeich-nung nicht auftritt. Danach wäre auch die erste klar bewußte An-wendung dieses Verfahrens Euler zuzuschreiben. Ist ferner li derSchnittpunkt des Krümmungsradius mit der Einheitskugel, so ist:
cos aZR = - __ —- _ — •
ydp i 4 ^2* 4 dr 1
Die aus dem Bisherigen sich ergebenden bemerkenswerten Sätzeder sphärischen Trigonometrie werden formuliert, und dann auf einezweite Art die Gleichung der Schmiegungsebene hergeleitet. Sindnämlich u, v, w ihre Achsenabschnitte, so ist ihre Gleichung
^ 4 ■* + -- = 1 .
n v w
Auch diese Form der Ebenengleichung dürfte hier zumerstenmal auftreten. Da in der Schmiegungsebene drei konseku-tive Punkte liegen, so ist auch:
oder:
und ebenso:
x + dx y + dy z 4 dz = ^
it ' V ’ w
£ + 9 + JL = 0 ,
U V 1V ’
dp , dq dr = q
U ‘ V ' w
Hieraus folgt mit Einführung eines Proportionalitätsfaktors t :
1 rdq — qdr
- ----usw
u t ’
und hieraus als Gleichung der Schmiegungsebene:
x{rdq — qdr) 4 y(pdr — rdp ) 4 z(qdp 4 pdq) = t,
wo t noch durch die Bedingung bestimmt wird, daß die Schmiegungs-ebene durch einen gegebenen Kurvenpunkt geht. Daraus werden nunwieder die schon oben gefundenen Formeln entwickelt und schließlichdie Resultate in die elegante Form gebracht: