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Abschnitt XXIV.
daß I Vdx ein Maximum oder Minimum wird, wo V eine Funktionvon x, y, z und den Diü'erentialquotienten von y und z nach x ist.Die Auflösung ist folgende: Euler setzt zunächst
d ii d ii
dx =1> ' Jx = q '->
F erner
d z ,1x ==p: '
dp /d x = ® ’
dq
dx
dqd x
= r
dV
dx
= M:
dV
oy
dV
dz
= ^5
°y _ p.
dp ’
dVdp’
r usw.
g V = 0dq V ' '
= i y ;
und findet als Bedingungen:
dl‘
dx
x- r +
d*Q
dx*
d 3 R
V' _ dl l , d ' Vdx d x*
dx»
d s R'
dx
dl
cq
~ = Q'.
+ - •s d--
■ = o,
• = 0 .
Treten nur die Ditferentialquotienten erster Ordnung p und p inF auf, so reduzieren sich diese Gleichungen auf:
v _ d I ldx
dx
Diese Methoden werden auf einige Beispiele angewendet.
Unter den Arbeiten, die sich auf Flächenkurven (d. h. Kaum-kurven, die auf einer gegebenen Fläche liegenj beziehen, ist die be-deutendste die von Euler über geodätische Linien: ,,Accuratior evo-lutio problematis de linea brevissima in superficie quacumque du-cenda“ 1 ) (25. Januar 1779). Es werden keine wesentlich neuenResultate gefunden, da ja Euler die Aufgabe selbst schon früher ge-löst hat (IIP, S. 817 ff.), bemerkenswert ist aber die Herleitung derDifferentialgleichung und namentlich ihre Integration. Zunächst werdenfolgende Bezeichnungen eingeführt:
dz = fdx + ydy, df = udx + ßdy, dg = ßdx + ydy,
so daß das Linienelement ds einer beliebigen auf der Fläche gezogenenKurve die Form erhält:
ds = Ydx 2 + dy 2 + (fdx + gdyf,oder, wenn dy = pdx gesetzt wird:
*) N. A. P. XV, p. 44—54.