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Vierter Band. Von 1759 bis 1799.
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807
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Transzendenten. Elliptische Integrale. 807

ergibt sich als Integral der betrachteten Gleichung, nach leichten Um-formungen:

mßyxy — 4 [ßx - yy) - f = g (u + ßx + yy),

wo f = p — ^ = q -f- a J l , und g eine willkürliche Konstante ist.

Geht man von komplizierteren Formen von M aus, so erhältman die schon oben behandelten elliptischen Differentialgleichungen.Die Arbeiten Eulers über die Differentialgleichung:

dx dy _ ()

X — Y

erregten die Aufmerksamkeit Lagranges. r ) Ihm schien sonderbargenug, daß eine Differentialgleichung mit separierten Veränderlichen,deren Glieder einzeln nicht algebraisch integrierbar sind, sich nichts-destoweniger algebraisch integrieren ließe; und er wollte die Sachenäher betrachten. Ebenso wie Enler ging er vom einfachstenFalle aus:

(22) dx = -4M= ■

]/l — x 1 }/1 — y i

Das Integral dieser Gleichung ist:

arcsin x = arcsin y + const. = arcsin y + arcsin a\

es läßt sich aber auch auf algebraische Form bringen, denn es folgt,wegen bekannter trigonometrischer Sätze:

(23) a = x ]/l — y 2 — y ]/l — x s .

Es wäre jedoch wünschenswert, zu diesem Integrale auf algebraischemWege direkt zu gelangen. Das läßt sich folgendermaßen erreichen.Man schreibe die Differentialgleichung so:

Y 1 — y 1 dx = |/l — o? dg,

und wende auf beide Seiten die partielle Integration an; man erhältdie Gleichung:

x yr^f + f-*M]L = yyT^+ f x ' jdx + const,

¥ J Jy i-y 8 Jy i -* 8

welche sich wegen (22) auf (23) reduziert.

') Sur l’integration de quelques equations differentielles dontles indeterminees sont Beparees, mais dont chaque mernbre en par-ticulier n’est point integrable, Mise. Taur. IV, 1766—1769, p. 9S—1'25;Oeuvres II, Paris 1868, p. 5 —33.