Band 
Vierter Band. Von 1759 bis 1799.
Entstehung
Seite
834
JPEG-Download
 

834

Abschnitt XXVI.

m = 2, r =

l

ist also:

a

V

£-x z — a-

so folgt:

Satz c) kann auf die Kurven:

4 /+ 1 41-1

y = 3Ix*‘ +s , y = 3lx it + l

angewandt werden, wo t =k 0.

Die bisher besprochenen Untersuchungen sind nicht nur in histo-rischer, sondern auch in sachlicher Hinsicht von außerordentlicherWichtigkeit. Ihr wesentlicher Inhalt läßt sich wie folgt zusammen-fassen.

Bezeichnet Ilx irgend eins von den betrachteten Integralen, alsoein Integral, welches die Quadratwurzel eines Polynoms der viertenOrdnung als einzige Irrationalität enthält, und besteht zwischen x, y, ueine gewisse algebraische Beziehung:

a = v*0, y),

Ilx ± IIy = 11a -j- cp(x, y, a),

so ist:

wo <p{x, y, fl) eine algebraische Funktion 1 ) von x, y, a bezeichnet; inden einfachsten Fällen ist diese Funktion identisch Null, so daß:

Ilx ± Tly = Tla

ist. Mit anderen M orten: Die Summe oder die Differenz zweiergleichartigen Integrale Fix mit verschiedenen oberen Grenzen, ist, voneiner algebraischen Funktion dieser Grenzen eventuell abgesehen, einIntegral von eben derselben Form, dessen obere Grenze von den-jenigen der vorgegebenen Integrale algebraisch abhängt.

Diese Eigenschaft der elliptischen Integrale hat man sich ge-wöhnt als Ad di t ionstheorem zu bezeichnen; und Euler bemerkte auch,wie schon (S. 805) gesagt, daß dieselbe den hyperelliptischen Integralen

*) Erst gegen das Ende unserer Periode stellte sich, wie wir unten sehenwerden, der Fall von den Integralen dritter Gattung ein, wo cp eine algebraisch-logarithmische Funktion ist.