Totale und partielle Differentialgleichungen.
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Fraoe nach der Integrabilität von Ausdrücken mit 2 Variabel»; erkommt auf ziemlich mühsamen Wegen zu derselben Gleichung 1 ).Am eingehendsten hat sichLexell mit dieser Frage beschäftigt. Zu-nächst verlangt er 2 ) einen von den Prinzipien der Variationsrechnungfreien, rein analytischen Beweis des Eulerschen Kriteriums. Sei alsoV eine Funktion von x, y,p, q, r, . . . und
dy = pdx ; dp = qdx; dq = rdx] . . dt = udx,und sei weiterhin
dV = Mdx + Ndy ■+ Pdp + Qdq + • ■ • -j- üdu.Nun kann man, sagt Lexell, jedenfalls setzen:
Vdx = ydx + vdy + je dp + ■■■ + t dt
und demzufolge
1' = u -f- vp + %q + • • • +r u:
hieraus gewinnt man
d V = dp + pdv + qdn + • ■ ■ + udr+ vdp + xdq -)-•■• + xdu.
Vergleicht man diese Form mit der ursprünglichen, so ergebensieh die Gleichungen:
03+*G3+»GD
© + ' , (jj) + «G») +
Bei allen Differentiationen sind dabei x, y, p, . . . u, wie vollständigvoneinander unabhängige Variable zu behandeln, so daß also z. B.
.1 dx]
exaktes Differential sein, so müssen Gleichungen bestehen, wie
') Condorcet, Du calcul integral. Paris 1765. Au Stelle dieses Werkes,das mir leider nicht zur Verfügung stand, benutzte ich die eingehende zeit-genössische Besprechung durch Pietro Ferroni in den Memorie di Mat. e Fis.
Soc. It., tomo V, 1790, p. 130 ff. s ) Novi Commentarii Academiae Petropoli-tanae, t. XV, 1770 (1771), p. 128.