Abschnitt XXVII
5)12
(
1 du d*u _ „
r dr + dr- = U ’
die mit der bekannten Besselschen Differentialgleichung identischist. Euler entwickelt in eine unendliche Reihe. Eine andere nichtuninteressante Reihenentwicklung für die Gleichung
d i M m dM _ . ..
dx- x dx ‘ ^
lindet sich bei Lagrange. 1 ) Für m = 0 hat man das Integral
M = A sin Ä - ,
für m = 2 aber
, r . . , / - 7 . d b in x ]/— k
M = A sin x y — k — Ax - ^ -—;
daraus läßt sich, sagt Lagrange, für m = 4, 6, . . . auf die FormM = A sin * V- k + Bx d 8in X d l~ k + Cx 2 d - 8in //~ * + ■ • •
schließen, wo A, B, . . . Funktionen von x sind. Durch Substitu-tion in die gegebene Differentialgleichung ergibt sich eine Folge vonDifferentialgleichungen zur Bestimmung von A, B, C, . . .. Lagrangefindet
A = /' + hx'
,m +• 1.
c _ (m - 2) . , (m + 4)
C -I 2 (m — 1)' T + ,l 2(m + S) X
B = — fx - hx m + i \
• IH -f 3 .
/• ( Wi — ’ 2 )
' 2-3 (m — 1) (m -— 2)
; ('» + 4) (m -f--6) m + 4 .
2-3 (>«■ + 3) ( m + 4) ’
U8W.,
wo f und h Integrationskonstanten sind, und bemerkt hierzu: ist )neine positive gerade Zahl 2, so bricht die Reihe der mit f multi-plizierten Terme ab, ist m negativ und gerade — 4, so ist die An-zahl der in h multiplizierten Terme eine endliche; mau erhält dannIntegrale in endlicher F'orm, indem man h bzw. f gleich Null setzt;für m = 0 und m — — 2 wird die Formel unbrauchbar; Lagrangemacht dann hinsichtlich der Brauchbarkeit dieser Entwicklung eineReihe von Bemerkungen; insbesondere spricht er von einer Unan-nehmlichkeit, die allen allgemeinen Integrationsformeln anhafte, daßsie nämlich in gewissen Fällen, die dann eine Sonderuntersuchungerfordern, ungiltig werden. Auch auf dem Gebiet der partiellen Diffe-rentialgleichungen hat die Entwicklung nach unendlichen Reihen oftDienste geleistet; Angaben über die Zahl der dabei auftretenden will-
*) Miseellanea Taurinensia, t. IP, J 760 61, p. 81 ff. Vgl. auch S. 930 diesesBandes.