970
Abschnitt XXVII.
führt mit Hilfe der Substitutionen Z = -!■ Z und = aZ auf
d x d y
x + ay= f d * 4 - b,
wobei Z aus »
f(Z, aZ, z) = 0
als Funktion von z und a berechnet werden muß. Von größter
Wichtigkeit ist das folgende Beispiel 1 ), nämlich die auch von Laplacebehandelte Gleichung
dz _ „dz_dx dy ’
wo V eine Funktion von x und y, Z eine solche von x, y und z ist.
Lagrange multipliziertdurch
dz = (Ydx + + %dx
und setzt, gewissermaßen versuchsweise,
Vdx + dy = 0.
Integriert man diese Gleichung, wobei die Integrationskonstante ccauftritt, und differentiiert wieder, indem man jetzt a als variabel an-sieht, so ergibt sich eine Gleichung
Ydx + dy = Ada,
wo A eine bekannte Funktion von x, y und a ist. IVlit Benutzungdieses Wertes ergibt sich aber
dz = A d z da + Zdx.
dy
Lagrange verlangt nun, daß man y durch x und a darstelle undden betreffenden Ausdruck in die letzterwähnte Gleichung einsetze;diese reduziert sich dann bei konstantem a auf die totale Gleichung
dz = Zdx.
Die Integrationskonstante dieser Gleichung, fährt Lagrange fort,
') Ebenfalls schon 1772 behandelt, doch sind die der partiellen Gleichung-entsprechenden totalen noch nicht erkennbar. Vgl. Oeuvres de Lagrange,t. III, p. 562.