Totale und partielle Differentialgleichungen.
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fasse man als willkürliche Funktion von a auf, und hat somit, dabereits u als Funktion von x und y durch das Integral von
Ydx + dy = ü
bestimmt ist, ohne weiteres das allgemeine Integral der gegebenenDifferentialgleichung. Hier sind also die beiden totalen Gleichungen
Vdx dy = 0 und z = Zdx
wirklich angeschrieben, wenn auch noch nicht in ihrer vollen Bedeu-tung erkannt. Lagrange sagt aber nicht, die Gleichung
dz = (Vdx -f- + Zdx
ist jedenfalls erfüllt, wenn gleichzeitig
Vdx+dy = 0 und z = Zdx-,
sein Gedankengang beruht vielmehr eher auf der Idee der Variationder Konstanten, deren Anwendung hier, in einer Abhandlung übersinguläre Integrale, wo fortwährend Differentiationen nach Integra-tionskonstanten auftreten, besonders nahe lag, oder, wenn man will,auf der Einführung einer neuen Variablen a, die durch die Gleichung
Vdx + dy = 0
definiert wird. In ganz ähnlicher Weise behandelt Lagrange sodanndie Gleichungen
x = Vy + Z,
T t • i j.• dz , dz r, -i •» dz dz
wo \ eine Funktion von ~r~ und , , Z eine solche von 7 , , -
d x dy 7 dx J dy
, dz dz . , ,
und z — x , — \f -r- ist, undd x dy 7
dz
dy
= Vy + Z,
wo V eine Funktion von x und ^, Z eine solche von x, 4-* un d
dy 7 7 dy
z— u ( ,“ ist. Es ist noch darauf hinzuweisen, daß Lagrange der•' d y ’ ° °
Gleichung
ll ~=V^ + Zdy
d x
unter den angeführten Beispielen keine ausgezeichnete Rolle zuerkennt,sondern sie einfach als einen integrablen Fall unter anderen inte-grablen Fällen ansieht. Zur Beschäftigung mit diesen Beispielengaben wahrscheinlich folgende Umstände die Veranlassung: Lagrange