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Vierter Band. Von 1759 bis 1799.
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Abschnitt XXVII.

in dem nämlichen Bande der Pariser Memoiren. 1 ) Monge weißt end-lich darauf liin, daß hierbei die Funktion F auch willkürliche Funk-tionen enthalten darf', d. h. daß die gegebene DifferentialgleichungIntegral einer Gleichung höherer Ordnung sein kann.

Im folgenden 2 ) stellt Monge die äußerst wichtige Behauptungauf: Es gibt keine partielle Differentialgleichung 1. Ordnung, welchenicht auf die betrachtete Form zuriickführbar und nicht nach derangegebenen Methode integrierbar wäre, wenn man nur einen Prozeßhätte, die Größen L, M, X, /’,... aufzufinden; aber ihre Aufsuchung,fährt Monge fort, bringt im allgemeinen ebenso große Schwierigkeitenmit sich als die Integration der partiellen Differentialgleichungenselbst 3 ); und der Inhalt der letzten Ausführungen kann nur in sehrspeziellen Fällen nützlich werden; dessenungeachtet ist die Anzahlvon solchen Systemen L, M, X, P, . . . unendlich groß. Nachdem ernoch zwei Beispiele von Wertetripeln L, M, X gebracht hat, stellter sich 4 ) die Aufgabe, a priori ein System von drei Größen L, M, Xzu finden, welche, aus x, y, z, p und q zusammengesetzt, die Eigen-schaft haben, „daß eine beliebige von ihnen eine Funktion der beidenanderen ist“. Man nehme, heißt es, eine beliebige Gleichung F=U

zwischen x, y, z und drei Parametern, und berechne aus ihr und ^ = 0

und 4^- = 0 die Werte dieser drei Parameter, so werden diese die ver-

langte Eigenschaft besitzen, d. h. werden die totalen Differentiale vonzweien derselben gleich Null gesetzt, so wird auch dasjenige desdritten Parameters gleich Null. Monge gibt kein Beispiel 5 ) undauch keinen Beweis für seine Behauptung; indessen folgt, wmnn wirdie erwähnten Parameter L, M und X nennen, aus den drei Gleichungen

dV

dx

dx +

d rdx

er

IX

y -t-+ p

c r

dz

d z -\-

dV

dL

dL +

(I V _

dy

CY

TM

dM

dV

dx

dX= 0 :

cY

dy

</ ■

cV

dz

= 0

mit Berücksichtigung von

D O

dz = pdx ~r qdy

') Histoire de l’Academie des Sciences 1784 ( 1787 ), p. 557 . Monge bringtals Beispiel die Verallgemeinerung eines schon von Lagrange behandeltenFalles. *) Ebenda, p. 188 . ’i Mais cette recherche comporte en genrfaldes difflcultes aussi grandes que celles du calcul integral des equations auxditferenees partielles. 4 ’) Histoire de l’Academie des Sciences 1784 ( 1787 ),

p. 185 . 6 ) fn dem obigen Beispiel war offenbar

zu setzen.

V = (x — Lj* + {y — Mr + (z — N)* — IY = 0