Totale und partielle Differentialgleichungen.
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— wobei das Integral natürlich wieder zwischen den Grenzen x = 0und x = a zu nehmen ist, so daß s eine Funktion von t allein dar-stellt — die Gleichung
- kc - s ’
welche, wie Lagrange sagt, zu integrieren ist, indem mau die Zeit tals einzige Variable ansieht. Damit ist die Integration der ursprüng-lichen partiellen Differentialgleichung auf diejenige der beiden totalenGleichungen
(d J) = kM untl © = kcs
zurückgeführt, die sich nur durch den konstanten Faktor c unter-scheiden; nach ihrer Integration ist nur noch z so zu bestimmen, daß
j zMdx = s.
Lagrange führt nun zunächst die Gleichung
s = S cos t V — ch — H sin tY— cl>
Y— ci-
ein, wo S und R die Anfangswerte von s und d. i. von fzMdx
bzw. I Mdx bedeuten, und kommt dann mit Hilfe verschiedener
geschickter, allerdings nicht ganz korrekter und ausreichender Schlüssezu dem Integral
(* + ty c) + x(x - ty c ) J Vdx ~J Vdx i,
2 + ä y- c
worin Z und V willkürliche Funktionen sind, die den Anfangs-bedingungen entsprechend gewählt werden müssen; das erste Integral
I Vdx hat dabei die obere Grenze a;+f]/c, das zweite x — tYc. Nachderselben Methode behandelt Lagrange 2 ) die Gleichung
&*)-«(£) + »
wo y eine beliebige Funktion von x und t ist; die Gleichung
& = ”(££) + «(£)+»*>ersetzt er durch die beiden Gleichungen
dz
dt
===== u:
fl ud t
d u> ,d x
, d-z ,
+ ° fix'- + V-
l ) Miscellanea Taurinensia. t. 1I S , 1760/01, p. 27. *) Ebenda, p. 104.
■’*) Ebenda, p. 110.