lOOn
Totale und partielle Differentialgleichungen.
U = A - ■ <p 2 (s) + -1 (3) • tf 3 (s) + • • •
+ B . ti(s‘)+ m ■ t 2 (s>) + B& ■ * a ( ; S') + ■■■-,
cp(s) und ijj(s r ) sind hierbei zwei willkürliche Funktionen; für ihreKoeffizienten gelten folgende Gleichungen:
0 =
(lf r ) + m A ;
0 =
(cAV)\\ ds‘ '
+
m AID -(-
DA?)
0 =
(dAW\\8si )
_L
i
»!# +
I)#);
o =
idBi ,
( „ + n
' fjS ’
0 =
O
+
riBn +
I)B-.
0 =
/dB'*))
V 8 s ’
+
nJt* +
DBA-
Ergibt sich einer der Koeffizienten AM oder B"'>, wo j i einepositive ganze Zahl ist, zu Null, so bricht die Reihe für u ab. Imfolgenden gelangt Laplace zur Darstellung von u in Form von be-stimmten Integralen. Er bezeichnet nämlich die Summe
g
<p(0) + ttp(cs) + t 2 (p(2(.s) + ■ ■ ■ + t ds ■ (p(s)
T • ds
mit T und entwickelt nach Potenzen von t . Dann wird der
l c
I
Koeffizient von t Ss gleich
[<p(U) + cp(es) -r q>(2ds) + • • • + <p(s)] • csgefunden; das ist aber nichts anderes als cp /(s). Allgemein ist der
g
Koeffizient von t ds in der Entwicklung von T (1 — t)~ “t s“ nichtsanderes als qp (s). Mit Hilfe dieser Beziehung läßt sich, wenn manfür T seinen Wert in cp (0), <p (' s), ... einsetzt, cp u (s) linear durch
l ) Wir haben uns hier der Übersichtlichkeit halber der modernen Bezeich-nuugsweise bedient, die statt der vorgelegten Differentialgleichung in u sym-bolisch Du = 0 schreibt.