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Vierter Band. Von 1759 bis 1799.
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Totale und partielle Differentialgleichungen.

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Monge behandelt 1 ) auch nichtlineare Gleichungen 2. Ordnung,indem er sie auf lineare Gleichungen höherer Ordnung zurückführt.Sei W = 0 eine beliebig aus x, y, z, p, q, r, s, t zusammengesetzteDifferentialgleichung. Durch Differentiation erhalte man hieraus mitBenutzung der Relationen

dz = pdx + qdy dp = rdx + sdy, dq = sdx + tdydie Gleichung

Adr + Bds + Cdt 4- J)dx + Edy = 0.

Wenn jetzt, sagt Monge, auf Grund einer gewissen Annahme überden Wert von ^ die partielle Gleichung 3. Ordnung, die man erhält,

eine Konstante weniger besitzt und linear oder doch von brauchbarerGestalt ist, und es ist möglich, zwischen den drei ersten Integralendieser Gleichung (und der ursprünglichen) die fünf Größen p, q, r,s, t auf einmal zu eliminieren, so hat man in dem Resultat dieserElimination das gesuchte endliche Integral vor sich. Monge nimmtspezieU

Ddx + Edy = 0

an, berechnet daraus ^ und setzt diesen Wert in’ ax

Adr + Bds(PZ

('dt = 0

d s z

ein, wo man sich dr durch “ ~ i dx + dy usw. ersetzt denken

(t X (l X (l

muß; dadurch entsteht die lineare Gleichung 3. Ordnung

AE

iPzdx 3

(BE-AI))

d s z

dx-d u

CE - IW)

dxdy“

CD

d 3 zdy 5

= 0.

die nach der gewöhnlichen Methode auf totale Gleichungen reduziertwird. Aus diesen folgert Monge mit Ausschaltung der Gleichung

Ddx + Edy = ü,

die wieder auf die ursprüngliche Gleichung führt, folgende zwei Glei-chungen, welche die beiden anderen Integrale der Gleichung 3. Ord-nung liefern:

Ady 2 — Bdxdy + ('dx- = 0

und

A Edydr + ds(CEdx - AI)dg) - CDdxdt = 0.

Monge gibt als Beispiel die Gleichung

*) Histoire de l’Academie des Sciences 1783 (1786), p. 190.

Cantor, Geschichte der Mathematik IV , DO