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Abschnitt XXYI1.
von gegebener Form zulassen. 1 ) Die Verwendung von Multiplikatorenzwecks Integration von Ditterenzengleichungen faßt u. a. Pietro Paoliins Auge 2 ); auch Trembley bedient sich dieser Methode. Sei
dy + My = N,
wo (/ eine endliche Differenz andeuten soll, die gegebene Gleichung 3 )und _P + dP der Multiplikator. Die linke Seite der Gleichung
(P + dP) dy + (P + dP) My = (P - r dP) X
wird dann wegen
d(Py ) = Pdy -f ydP + dPdy = (P + dP)dy + ydPeine totale Differenz, wenn
ydP = (P+dP) My,
d. h.
7'-f dl'
Die letztere Gleichung geht aber mit Hilfe der Substitution P = d in
wo 7i ein Produkt von lauter Faktoren 1 — ff/ bedeutet. Trembleyerhält unschwer
(1 _M)(C+J t
wo M' den auf ff/ folgenden Funktionswert, / eine Summation be-
deutet; er verweist übrigens auf Lagrauge, welcher diese Aufgabeschon im ersten Bande der Turiner Miszellen integriert hatte. AuchNäherungsmethoden 4 ), sowie die Variation der Konstanten sind aufDifferenzengleichungen übertragen worden.
Ehe wir zu den Methoden übergehen, die für spezielle Gleichungs-typen ausgebildet worden sind, haben wir eine nicht unwichtige Unter-scheidung zu erwähnen; während nämlich die ersten Untersuchungenüber Differenzengleichungen die Differenz Ar konstant annehmen, hatman später auch den Fall betrachtet, daß Ax von x abhängig ist,
r , Memorie di Mat. e Fis. Soc. It., t. I, 1782, p. 418 ff. ü Ebenda
t. IV, 1788, p. 464. *) Nouveaux Memoires de l’Academie de Berlin 17ii9,1800
(1803), p. 18. *) Histoire de l’Academie des Sciences 1782 (1785', p. 31 ff.