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Abschnitt XXVIII.
vorausgesehen wurde, bewahrheitete sich: der Zusammenhang zwischenden einzelnen Abschnitten lockerte sich. Sogar die Tätigkeit eineseinzelnen Verfassers zu verfolgen, ist schwierig geworden, geschweigedaß die Einwirkung genügend hervorträte, welche jeder auf seine Zeitausübte. Dazu ist ein Überblick erforderlich, welcher das zeitlicheNebeneinanderauftreten wichtiger Gedanken bemerkbar mache, unddiese Aufgabe soll der XXVIII. und letzte Abschnitt dieses Bandeszu lösen suchen.
Schon damals, als wir den XXVIII. Abschnitt bearbeiten zu dürfenuns erbaten, schwebte uns ein Gedanke vor, den wir im folgendenzur Ausführung bringen. Gewiß ist die Schlußfolgerung irrig, das inder Zeit Frühere müsse zu dem Späteren den Anstoß gegeben haben,aber soviel steht fest, daß der Anstoß zu einem Späteren, wenn erstattfand, nur von einem Früheren gegeben sein kann. Man muß da-her vor allen Dingen und unbekümmert um den besonderen Gegen-stand der einzelnen Untersuchung sämtliche besonders hervorragendeLeistungen in ihrer zeitlichen Aufeinanderfolge zur Anschauung bringen,und das ist es, was die nachfolgenden Seiten bezwecken. Wenn da-bei auf einige wenige Dinge hingewiesen ist, von denen die Verfasserder Abschnitte, in welche jene gehören, schwiegen, so liegt darin derBeweis, daß die Ansichten über Beachtenswertes und nicht Beachtens-wertes verschieden sind, und daß bei der Selbständigkeit, mit welcherdie Bearbeiter der einzelnen Abschnitte von vornherein ausgestattetwaren, es nur zu verwundern ist, wenn nicht häufigere Meinungs-Verschiedenheiten dem Leser begegnen. Gleicherweise sind wir daraufvorbereitet, daß dieser oder jener Leser nicht mit uns übereinstimmeund Dinge erwähnt wünsche, über welche wir schwiegen, dagegen vonuns Erwähntes als ganz unerheblich betrachte.
Was die äußere Form der nun folgenden nach den Jahreszahlengeordneten Liste betrifft, so bemerken wir, daß die eingeklammertenSeitenzahlen sich auf den vorliegenden Band beziehen und die Stellenangeben, wo von den in der Liste genannten Arbeiten die Rede ist.Außerdem haben wir über die Art uns zu äußern, in welcher EulersLeistungen verwertet sind. Euler ist bekanntlich 1783 gestorben,und unser geschätzter Mitarbeiter H. Vivanti hat daraus (S. 700Anmerkung) gefolgert, alle nachgelassenen Schriften Eulers gehörten,weil vor 1783 verfaßt, in diesen Band. Wir haben eine davon ab-weichende Meinung. Wer eine Monographie über Euler herauszu-geben wünscht, wird sicherlich das Todesjahr des großen Mathema-tikers als Endpunkt seiner Leistungsmöglichkeit zu betrachten habenund wird für jenes Jahr in Anspruch nehmen, was immer aus EulersKopfe stammend, nach 1783 gedruckt worden ist. Anders scheint