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Damask
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birge, unfähig, wie vormals, Widerstand zu thun. Das steile, rauh- undunfruchtbare Felsengebirge von Montenegro (s. d.) umschließt bocenför-mig einen Theil dieser Provinz. — Der türkische Antheil von Dalnatien,welcher sich von Bosnien bis Albanien erstreckt und zu Bosnien gehört ent-hält die Landschaft Herzogewina und die Städte Scardona und Trevigno. Dgl.die besonders in naturhistorischer Hinsicht lehrreiche „Reise nach Dalnatienund Ragusa", von E. F. Germar (Leipzig 1817). Des Generals OejeanPrachrwerk über Dalmatien (Paris 1825) stellt den Znsektenreichthum Dal-maticns dar.
1) ul se no, d. h. vom Zeichen an. Zn der Musik zeigt dieser Aus-druck an, daß man wieder von der frühern Stelle an spielen soll, wo dar näm-liche Zeichen steht.
Damasten us (ZoanneS), Ioh. von Damascug, später auch Johan-nes ChrysorrhoaS genannt, Urheber des ersten Systems der christlichen Theolo-gie in der morgenländ'ischen Kirche, oder Stifter der wissenschaftlichen Docmatik.Er versuchte nämlich zuerst die in der griechischen Kirche bisher bloß auf Ver-anlassung kirchlicher Streitigkeiten im Einzelnen bearbeitete Dogmatik cls einGanzes, gegründet auf Vernunft und Bibel, systematisch darzustellen. SeineAuseinandersetzung des orthodoxen Glaubens in 4 Büchern hat in der griechi-schen Kirche ein classisches Ansehen genossen. Auch schrieb er eine Dalektiknach.Aristotelischen Grundsätzen, eine Sammlung philosophischer Stelln, ausältern Schriften in alphabetischer Ordnung u. A. Die beste Ausgabe seinergriechischen Werke ist von P. Mich. Lequien (Paris 1712, 2 Bde., Fol.).Er stand in Diensten bei einen, Khalisen, wurde dann Mönch im Kloster Sababei Zerusalem, und starb um 760. Er ist mit NicolauS von Damascus nichtzu verwechseln.
Damasciren, damaScirter Stahl. Durch Zusammenschwei-ßen von Eisen und Stahlstäben pflegt man den sogenannten Damasceuerstahloder damascirten Stahl zu fertige» und diesen zu Gewehrlärifen und Säbel-klingen anzuwenden, theils um den Arbeiten ein schöneres Ansehen zu geben,theils um die Zähigkeit des Stahls zu vermehren, ohne der Härte und Elasti-cität Abbruch zu thun. Bei dem Damasciren müssen die anzuwendendenEisen- und Stahlstäbe möglichst dünn ausgereckt und von ganz vorzüglicherGüte sein. Das Verhältniß des Eisens zum Stahl hängt theils von der Be-schaffenheit beider, theils von dem Gebrauche ab, der von den, Stahle ge-macht werden soll; je zäher derselbe sein soll, desto mehr Eisen muß genom-men werden. Die zusammengeschweißten und im Feuer mit Thon oder Sandbedeckten Stäbe werden gewunden, der Länge nach zerschroten, umgebogen, dieeinzelnen Stücke wieder zusammengeschweißt u. s. w. Die Zeichnungen selbstkommen erst durch das Beizen und Ätzen zum Vorschein, weshalb jede da-mascirte Arbeit geätzt werden muß. — Von dieser echten Daniascirung istdie falsche, lediglich durch Ätzen hervorgebrachte, zu unterscheiden. Die Kunst,daniascirte Arbeiten zu verfertigen, ist uralt und wahrscheinlich in Damascuszuerst betrieben worden.
Daniask, Hauptstadt des Paschaliks gl. N., welches den südlichstenTheil vom alten Svrien, Phönizier, und ganz Palästina umfaßt, und jetzthöchstens 900,000 Menschen zählt, da im Alterthume hier mehre Millionensich zusammendrängten. Die Stadt liegt am Barady in einer herrlichenfruchtbaren Ebene, die der Geograph Abulseda, dessen Geburtsort Damask ist,für das erste der vier irdischen Paradiese hält, und zählt noch jetzt mehr als200,000 Einw., gegen 200 Moscheen, mehre christliche Kirchen für etwa20,000 christliche Bewohner, 2 katholische Klöster, viele BazarS und Khans,