Band 
Dritter Band. D bis E.
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Erhitzend

Erichthoniuö

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Erhitzend werden in der Medicin solche Körper genannt, welche theils^ der Stelle des Körpers, an welche sie gebracht werden, ein Gefühl von BrennenWgen, theils es bewirken, daß, wenn sie in größerer Menge in den Körper kommen,W eine bedeutende Wärme über denselben ausbreitet. Es gehört natürlich die tunM'e Wärme selbst vorzüglich hierher; alsdann beobachtet man diese EigenschaftW von den mehrsten ausländischen und einigen inländischen Gewürzen und denUerischen Ölen, die sich in ihnen befinden, sowie von allen Dingen, in welchen derWeingeist den Hauptgegenstand ausmacht. Da aber die größere Wärme eineWeine Erscheinung ist, welche ihren nächsten Grund nur i» den organischen Der;Mnissen haben kann, und da die Wirkung der erhitzenden Dinge sich nicht bloß auf'tse Wärme beschränkt, sondern da sie vielmehr neben derselben noch eine Menge«»dre Erscheinungen veranlassen, so folgt von selbst, daß diese Bezeichnung wedervn der ursprünglichen noch von der Toralwirkung entlehnt ist. Jene anderweitigen'Wen aber, welche die erhitzenden Dinge haben, bestehen in lebhafter» Aufregn»-.W welche sie in dem Körper überhaupt, vorzüglich aber in dem materiellen Ge-Mystem erzeugen. Der Blutumlauf wird beschleunigt, die Respiration lebhaf-die Hautfarbe mehr geröthet, Schweiß bricht aus, Durst entsteht, die geisti-ä'n Thätigkeiten werde» im Anfange aufgeregt, später unterdrückt, selbst KrämpfeWehen nicht selten. So groß auch der Nutzen ist, den diese Mittel bisweilenH'en, so viel Mißbrauch wurde z» verschiedenen Zeiten mit ihnen getrieben undWade» gestiftet. Namentlich wollte man im 12. Jahrh. dem von SylviuS^gestellten Systeme zufolge die Schärfen und Gifte, die man für Ursachen derWeste» Fieberkrankheiten hielt, durch erhitzende Mittel aus dem Körper treiben,"d verursachte dadurch, nach Sydenham'S vollgültigem Zeugnisse, Verschimmle-.W dieser Krankheiten. Die reizenden Mittel, welche in den neuesten Zeitenden Ärztendie sich zur Browu'schen Schule und zur Erregungstheorie de-hnten, so verschwenderisch angewendet win den, haben dieselbe Bedeutung und'steten denselben Schaden in vielen Fällen, wo vielmehr beruhigende, mäßigende,Wphlogistische Mittel an ihrer stelle gewesen wären.

> Eri ch. Schweden zählt 11 Könige d. N., von denen der letzte 1560 denWo» bestieg. Er zeigte einen kräftigen, aber gegen s. ihm feindlich gesinntenmüder in blutige Wuth übergehenden Charakter; auch gegen s. Unterthanen er-.a»bu- er sich manche Tyrannei und besteckte s. Ehre durch schimpfliche Heiraths-.Wel. Seine Brüder Johann und Karl bildeten daher eine Partei wider ihn,Wtzten ihn 1568, mit Einwilligung der Stände, der Regierung, und hielten ihnHngen. Er starb 1511 im Gefängniste an Gift. Übrigens war er ein arbeitsa-W den Künsten nicht abholder Regent, Er förderte Künstler und Handwerker,W» die Hugenotten mit offene» Armen auf, schaffte manche abergläubische GerWehe in der Religion ab, und brachte Handel und Schifffahrt in Aufnahme;Hiiderü sind s. gerichtlichen Anstalten alles Lobes werth. Er war der SchöpferW hohe» Adels in Schweden , indem er gräfl. und freiherrl. Würden ertheilte.^ Telsiüs'sGesch. Kön. Erichs X I V.", a. d.^Schwed. (Greifsw. 1116).

. E richthonius oder Erechtheus, <L>ohn des Dardanus und der Batea,H Enkel des Jupiter, war König in Troas . Er war der reichste Mann in s.Wiete, indem er aufs. Weiden allein 3000 Stuten mit jungen bullen hatte. In^,'ge dieser Stuten verliebte sich BoreaS, weshalb er sich in ein Roß verwandelte.

gebaren von ihm 12 Füllen, die in, Laufe über die Gefilde so leicht auf dieWshalmen traten, daß sie keinen davon zerknickten. Sie konnten sogar aufdeinWer gehen. E. bekam das Reich von Troja , als s. Bruder IluS ohne KinderIo. Er heirathete nun die Astyoche, des SimoiS Tochter, und zeugte mit ihr denNach Andern zeugte er diesen mit des Skainander Tochter, Kallirrhoe." andrer Erichkhonius war König von Athen, Er war, nach der Mythe, ein