Daru
Darwin
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und zwar die Hälfte, wiefern er Mimiker isk, in der Form der bildenden Knnst zuversinnlichen. Die handelnde Person, die er aus dem Drama des Dichters vorstellt,soll er nicht bloß vorstellen, d. h. ersoll nicht bloß einen Schein haben, als ob erjenePerson sei, sondern soll sie darstellen, d. h. er soll jenen Schein bis zur Täuschungerheben, als sehe man wirklich jene Person. Die meisten Schauspieler sagen dahernur zu richtig, daß ste Borstellungen, und nicht, daß sie Darstellungen geben. (S.M e n sch e n d a r st e l l u n g.)
Dar« (Pierre Antoine NoelBruno, Graf), Pair von Frankreich, geb. 1767in Montpellier, einer der ersten Staatsmänner Frankreichs aus der Schule der Re-volution und Napoleons , seit 1828 Mitgl. der Akad. der Wissensch. Er trat im16.1. in die militairische Laufbahn, nachdem er eine ausgezeichnete Schulbildungerhalten hatte. Denn Ausbruche der Revolution gab er sich, wie olle junge Männervon Geist, den Grundsätzen derselben völlig hin, weil sie ihm zugleich in der Kriegs-verwalcung eine glänzende Laufbahn eröffnete. Die Beschäftigung mit Poesie undLiteratur verließ ihn nie, weder im Lager noch unter den fremdartigsten Arbeiten.Seinen Ruf als Dichter setzte er durch «ine meisterhafte Übersetzung des Horaz fest,eine Übersetzung für Weltleute, welcher keine andre Literatur etwas Gleiches entge-genstellen kann (1. AuSg. 1800; 6. A., 2 Bde. in 18., Paris 1823). Um die-selbe Zeit erschien f. ,,(llö»z«-Oie" oder Theorie der literarischen Reputationen, einGedicht voll Geistund feiner Wendungen. Napoleon mit seinem Scharfblicke fandihn aus dem Haufen bald heraus und wendete ihm besondere Gunst zu, wogegenD. nicht minder diesem ausgezeichneten Manne mit unbegrenztem Eifer ergebenwar. Es wurden ihm die wichtigsten Geschäfte vertraut, dieerjedesMal im InteresseFrankreichs und seines Kaisers mit der größten Genauigkeit vollzog, wodurch er sichfreilich von andern Seiten ebenso großen Haß als unrichtige Beurtheilung zuzog.Dies gilt insbesondere von seiner Verwaltung als Generalintendant 1805, 1806und 1809 in Östreich und in Preußen. Als Mitglied des StaatSrarhs erwarbsich D. den Ruhm, mit dem Kaiser der fleißigste und thätigste Arbeiter desselbenzu sein. Es gibt fast keinen Posten in der höhern Verwaltung, den D. nicht beklei-det hätte, und die erste Restauration fand ihn im Besitz desPortefeuilles der allge-meinen Kriegsverwaltung. Blücher glaubte ihm seinen Haß durch eine Sequestra-tion seiner Besitzungen bei Meulan empfinden lassen zu müssen: eine Maßregel,die zu unbillig war, um nicht gleich, sobald sie zur Kenntniß der Monarchengekom-men, aufgehoben zu werden. 1818 ward er von Ludwig XVIII. in die Kammerder Pairs gerufen. Schon seit 1805 war D. Mitglied des NationalinstitutS.Von Staatsämtern seit der Restauration entfernt, widmete sich D. vorzüglich ge-schichtlichen Studien, und wir verdanken ihm: „Das Leben Sully'S" und,,lli>i.<lo >a r.ff>. >Ie Vö.,n!e" (7 Bde., 1819; 2. AuSg., 8 Bde., 1821; 3. A., 1825;4. A., 1828): eine der wichtigsten Erscheinungen der neuern Literairgeschichte imGebiete der Historie. S. divtie»^ »UI In Ii1»'»!>>e, !. ä I.I ili>i 0 »!;-
sittii lies lois >», la piepse" (Paris 1827, 4.) haben ein allg. staatöwirthschaftl.Interesse. Als Mitglied der PairSkammer ist D. einer der eifrigsten Vertheidigerder Grundsätze, welche die Revolution herbeigeführt und die königl. Verfassungs-urkunde sanctionirt hat.
Darwin (Erasmus), engl. Arzt, Naturforscher und didaktischer Dichter,geb. d. 12. Dec. 1731 zu Elston bei Newark in der Grafschaft Nottingham , lebtezuletzt in Derby, wo er d. 10. April 1802 starb. Er ist Vers. folg.Werke: 1) „Zoo-nomie, oder Gesetze LeS organischen Lebens" (deutsch von Brandts, 1795— 99;ital. von Rasori). 2)„Lbvtolo^>s, ortbe pl>ilu50jil>ve>I a^iioullure snck ßai ilü-uinA, evlib t!>e tboor^ ok elrninln^ moroses null nn >mz>re»oc! o>»,8t> »<--tiou ns tlie Dieses Werk kann als Seilenstück zu seiner Zoonomie
angesehen »verden (deutsch von Hebenstreit zu Leipzig ). Ferner hat D. Limw'sEoiiv.'ksatiaiis>LeM 0 li. Bd. IU. 5