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gehören Reinbeck und von Auffenberg. Beide behandelten verschiedene historischeStoffe nicbr ohne Geschick, ja, von Auffenberg auch nicht ohne ein würdiges Er-fassen der ini Hähern Drama stets walten sollenden Hähern )dee. Genialer, aberebendeswegen dem dennaligen Zustande der deutschen Bühne eint dem Geschmackeihres Publicums weniger zusagend, sind die Trauerspiele von K. Wiimermann, dersich das höchste Ziel der Nachahmung, aber freilich auch da? Unnachahmlichstevorgesetzt Hat, den Shakipeare und die dramat. Versuche des Grafen von Platen .E. v. Schenk, W. Waiblinger, A. v. Vkaltitz, E. Arnd, Fr. von Heyden u. A.haben sich ebenfalls ini einsten Drama versucht.
Das seit Kotzebuesast verwaiste Lustspiel hat jetzt noch weniger Pfleger alsdas ernste Drama. Hier sind die Namen Meißenthurn s. t.), Steigen-tesch (s. d., gest. 1826) und Schmidt (Theaterdirector in Hamburg ) beinahenochdie einzigen, welche mit Lluszeichnung genannt werden können, und von denen manOriginalstücke hat, die mehr oder minder sich des Glücks erfreuen, eine Zeitlang mitBeifall auf der Bühne gesehen zu werden. Man muß es daher für einen Verlust er-,kennen, daß Müllner (gest. 1829) zugleich mit der tragischen auch die komischeDichtung für das Theater aufgegeben hatte, indem er gerade für das feinere Lust-,spiel den richtigste» Takt und das meiste wirklich? Talent unter den neuern jetzt Le-benden einwickelte, wenn er auch nur nachzubilden, nicht-zu schaffen verstand.Eine andere neu entstandene dramatische Dichtung, die man nicht füglich wederdem bürgerlichen Schauspiel noch dem eigentlichen hebern Drama anrechnen kannund sie deßhalb, des Berufs der darin vorkommenden Hauptpersonen wegen, M«-lerschauspiele zu nenne» pflegt, fand an dem Hofrath Kind gleichsam ihren Begrün-der, und Gei le, Deinhardsiein u.A. schlugen seitdem verschiedentlich denselben Wegein. — Von mehren durch Das, wassie in verschiedenen Gattungen bisher für dieBühne lieferten, bekanntgewordenen dramatischen Schriftstellern gebe» wir, außerObigen, nur die Namen, dabei die große Zahl Jener vorübergehend, die entwederin diesem Zweige der Literatur demBühncnpublicum ganzfremd blieben, oder nurgelegentlich ein GelegenhcitSstück schrieben, oder, was das Schlimmste ist, mitDem, was sie gaben , das reine Gegentheil selbst von einem moiiienranen Beifallfanden. A. Angeln (für das konigsstätter Theater in Berlin ), Bäuerle (in Wie»),v. Biedenfeld (in Wien), Elauren (eigentlich: Heun, in Berlin ), Eastelli, Mattk.v. Collin, Eontessa, v. Eiusiedel (in Weimar ; übersetzte einige Lustsp. des Terenzfür die deutsche Buhne), Gehe (in Dresden), Alops Gleich (in Wien), Th. Hell (eigentlich : Winkler; Bearbeiter und Übersetzer einer Menge Lustsp. Picard'ö undandrer Ausländer , HerklotS (Theaterdichters» Berlin ), v.Holbein (Theaterdirectorin Hanover, pflegt mehrenthests die Werke Andrer, wie z. B. von Heinr. v. Kleist ,bühnenrecht zumachen), Holm, v. Holtei (gibt einen dramatischen Almanach her-aus unk schrieb selbst einige kleine Lust-und Gelegenheitsspiele), sseiiteleS (i>. derArzneikunde in Brünn ) , Immerman» (auch im Lustspiel), KarlKlähr (MalerinMeißen ), Kralter(inLemberg, Verf. des „Mädchens v. Marieuburg" u. a.Ltücke),Kuffner (Beamter in Wien), v. Kurländer (in Wien ; Herausgeber eines dramat.Taschenbuchs), Lebrun (Schauspieler in Hamburg ; Herausg.deS vorm. Kotzebue'-schcn Almanachs), Lembert (Schauspieler in Wien ), Gustav Linden (eigentlich : KarlStein, Privatgelehrter in Berlin), Mahlmann (Hofruth in Leipzig ; Verf. der geist-reichen Parodie derHussitenvorNaumburg: „HerodeSvorBethlehem", und mehrermit Beisall aufgenommenen dramat. Arbeiten für Marionettentheater), v. Maltitz(in Berlin; Fortsetzer des „DemetriusW, Schiller ), MeiSl (inWicn; Vers. einerMenge wiener Spectakel - und Zauberstücke und Opern), Mich. Beer (in Berlin ),Ohlenschläger (zwar kein Deutscher, aber dennoch, da er seine Dramen zugleich indän. und deutscher Sprache zu schreiben pflegt, billig unter die deutschen dramat.Dichter — und zwar die des ersten Ranges— zu zahlen), Gr. v. Platen (auch im