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werden könnte. Daß bei der zu Grunde gelegten chronologischen Ordnung desAbdrucks das ganze Unternehmen, von den Zeiten der Völkerwanderung an biszum Anfange des 16. Jahrh, (die Reformation ausgeschlossen), leicht ein Werk von30 Foliobände» werde» wird, darf die Sache selbst, da man sie einmal so weit:läufig beschlossen , nicht stören. Bereits ist ein „Archiv der Gesellschaft für älteredeutsche Geschichwlmnde", herauSgeg. von I. Lambert, Büchler und l>. C. G.Dümge, zu Frankfurt a. M. bei Andrea, seit 1324 aber/ mit dem ,6. Bde., web.chcr die italienische Reise des Ist Pertz (vom stkov. 1821 bis 'Aiig. 1823) enthält,bei Hahn in Hanover erschienen. Da sich nämlich Hr. Duinge zurückgezogen hat,so ist die Redaction dieses 'Archivs in die Hände des Archivarius Pertz übergegangen.Die ersten -1 Bde. enthalten den Plan, die Statuten, das Mitglieterverzeichuißund eine Menge Vorarbeiten zu dem Hauptwerke selbst, z. B. Bemerkungen überdas Unternehmen der Gesellschaft von der berliner Akademie der Wiss., von DeliuS,von Hrn. von Merian und von Moser; ferner den Briefwechsel zwischen der Re-daction und einzelne» Mitgliedern; Untersuchungen über einzelne, hierher gehörigeGesehichtsguellen, die Beschreibung einer von Mono und Dümge^nnternommenenReise nach Schwaben und in die Schweiz nebst der lüei arische» Ausbeute derselben.Man,.stndet nachgewiesen, wie die hohe Bundesversammlung, wie die Regierungenvon Östreich, Baiern, Sachsen , Würtemberg, Braunsthweig, Hanover, vonder Schweiz li. A. m. der Unternehmung Unterstützung zugesagt, welche Gelehrtezu Vergleich«,ig und Herbeischaffung von Materialien oder zur unmittelbarenHerausgabe bestimmter Werke sich erklärt haben. Schon stnd nicht allein dieBibliotheken der meisten deutschen Residenzen und größer» Städte, vor Allem dieso reichhaltigen Sebäze der Bibliotheken von Wie», von deren historischen Hand-schriften der, von dem Reisenden der Gesellschaft, I). Pertz, Genealog und Archivardes Königreichs Hanover (Archiv, 2. Bd., Heft 5 und 6), gemachte Auszug einedeutliche Übersicht gewährt, von München, Dresden, Heidelberg, Stuttgart ,Berlin, Karlsruhe, Jena (wo Göthe mehre Codices sehr genau im Archive be-schrieben) u. s. w., sondern auch mehre Bibliotheken des Auslandes zu diesen,Zwecke und nicht ohne Erfolg durchsticht worden, z. B. die des britischen Museumszu London, die kömgl. Bibliothek zu Paris, die von Bern, Et.-Gallen, Strasburg ,die vaticarnsche u. a. italienische. Die in Italien vorhandenen Denkmäler fürdeutsche Geschichtskunde beschreibt die oben angesührtc Reise im 5. Bde. des Archivs.Welche Menge von Manuscripten, die man bisher noch gar nicht kannte oder ver-loren erachtete, ist dadurch wieder anS Licht gezogen, und wie sehr das Feld derhistorischen Literatur des deutschen Miktelalter? dadurch erweitert worden! Über.Haupt bildet dies Archiv durch Mittheilungen und Bemerkungen, durch darin nieder-gelegte gelehrte Erfahrungen, durch Berichtigungen irriger Meinungerl'-v. s. w.den gelehrten Markt des Instituts, sowie die Eentralduection den organischenMittelpunkt, von welchem aus und zu welchem zurück alle Faden laufen, die dasGanze vereinen. Sehr förderlich dem Ume,nehmen ist der doppelte Umstand,daß sich erstlich für gewisse Perioden der Gescbichte mehre Gelehrie vereinigt unddie dahin gehörigen Quellenichrifisteller inner sich geth.ilt, sodann, daß sich in ein-zelnen Provinzen Deutschlands Töchtervereuie zur vermehrten Thätigkeit in ihremKreist gebildet haben, die, nach dem Vorgänge der Eeinraldirection, ihre Haupt-,Quartal- und besondern Sitzungen halten. Vor Allem ist.hier das sür seineLandesgeschichie, wie wenige Staaten, thätige Baiern, unter dem (1823 verst.)Generaldirector von Schlichtegroll, mit gutem Beispiel vo>ausgegangen. Da-durch ward es möglich, daß der erste Band des großen Werks, welches u. d. T.:,,u>>!>u>n> li n> bisteu iei» Oel uunn-.o iil, a>>i>,> t.bi. 500 u gue uck -iNN . 1500 '(Fol.), in fünf von einander unabhängigen Abtheilungen: 1) .->eei,>t>>>> >. Chro-niken, Annalen; 2) stehet,; 3) Uss>.e>,>>ui., - z) iI>i,>>toliic, 5) ^ntignilute-i (In-