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Dycr Dyk
sein Werk: „?.iris ct so, >NNNUNWN5", (3 Bde., Fol.); die in Derbindiing mitseinem Bruder, dem fruchtbaren Theaterdichter, Alexandre Duval, herausgege-bene» „dxües ul uüüiti»»; zu dem Tix'-ätio uoniplet I..->tii>8. truilnit, >-,vt '0I,' I<vix <u> !< ^ >r,I, pur lüiiw ot l.einonniei" (Paris , 15 Bde.). Auch aab erdes Grafen Orloff „>Iäm. Iiisl. »ur le rov. clv dluples", mit Lknmerk., heraus(5Bde., 2. Aufl., 1825). ' 26.
Du er (John), Lehrdichter, geb. zu )lberglaSney 1700, studirte auf derWestininsterschule, ward Maler, lebte in sehr beschränkten Umständen, kam von ei-ner Reise nach Italien kränklich zurück, legte den Pinsel nieder, widmete sich demgeistlichen Stande (1740), erhielt einige kleine Pfründen und wandte in den letz-ten Jahren seines Lebens seinen Fleiß vorzüglich auf das Lehrgedicht über die Wolle(„I'l><! lleocl-.", London 1754), worin er diesen widerstrebenden Stoff dichterisch zubehandeln suchte. Am meisten schätzt man s. poetische Beschreibung des Grongar-hügels („(U->,,xur-IIi!!J, welche Denhani's „klnpors-llül" durch ungesuchtebedanken, Wärme des Gefühls, reizende Naturmalerei und sanfte Anmuth desStyls weit übertrifft. Diese lyrische Landschaftsgemälde erreichen bei weitemnicht seine „lUiin; n> Ilnm<^ (1740).
D y k (Anton van), ein niedcrländ. Meister und der berühmteste aller Por-traitmaler, geb. zu Antwerpen 1598 oder 1599. Sein Vater war geschickt in derGlasmalerei, und s. Mutter berühmt als die kunstvollste Stickerin von Landschaftenund Figuren. Heinrich van Palen wurde s. erster Lehrer; da dieser lange in Ita-lien tmdii t hatte und gute Zeichnung mit blühendem Colorit verband, so erhieltder Jüngling gleich anfangs eine treffliche Methode; er übertraf bald f. Mitschüler.Rubens nahm ihn nun in s. Schule auf und vertraute ihm die Ausführung mehrergroßen Zeichnungen an, zu denen er ihm nur flüchtige Entwürfe gab. Eine Ama-zonenschlacht und die Cartons für die Tapeten, welche die Geschichte des DeciuSMus darstellten, erwarben ihm das volle Vertrauen und die Achtung des Mei-sters; er war bald mehr sein Gehülfe als sein Schüler. Eigne Neigung sowolals die Eifersucht des Rubens bestimmten van Dyk, sich fast ausschließend derPortraitmalerei zu widmen. Viele behaupten, Rubens habe auch aus Neid ge-wünscht, den mit ihm wetteifernden Schüler zu entfernen und nach Italien zuschicken; doch sprach sich hierein wol mehr die sorgsame Liebe des Lehrers für denvielversprechenden Jüngling „aus. Dieser malle erst noch 3 Gemälde: ein EeeeHomo, einen Christus am Ulberge und die Gemahlin des Rubens für s. Lehrer,wofür ihm dieser ein herrliches weißes Roß schenkte und ihn mit vielen Empfeh-lungsschreiben nach Italien sendete. Doch wenig Meilen von Brüffel, in demDorfe Savelthem, feffelte die Liebe für ein Bauermüdchen den jungen Künstler so,daß er geraume Zeit dort verweilte und 2 Altargemälde für die Dorfkirche ausführte,auf deren einem s. Geliebte als Madonna dargestellt ist, und aufdem andern er sel-ber als heil. Martin auf dem Roß des Rubens. Sein Zögern wurde bekannt, undRubens bot Alles auf, um durch einen kunsterfahrnen Italiener, den Ritter Nanni,Ruhmsucht lind Kunsteiser wieder in des Jünglings Seele zu entflammen. Esgelang; van Dyk riß sich schmerzlich los und eilte, von Nanni begleitet, nachItalien, und zuerst nach Venedig. Hier bildete er sich besonders nach Titian undPaul Veronese , und eignete sich die Glut und den Schmelz ihres Colorüs an.Als aber sein Reuegeld verthan war, ging er nach Genua , wo er viele Portraits zumalen bekam und sich große Summen erwarb. Er unternahm nun die Reise nachRom , wo der Cardinal Guido Benrivoglio sein Beschützer wurde, dessen Portraiter ausgezeichnet schön malte. Dies und die Portraits des dort lebenden Englän-ders Robert Sherley und f. Gattin machten so großes Aufsehen, daß der andernKünstler Neid ihn bewog, nach Genua zurückzukehren, wo er viele Portraits sowolals historische Gemälde ausführte und sich Titian ü großen Styl immer mehr