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stand reizte mich je länger je mehr. Ich war entschlossen,mir ein selbststäudiges Urtheil zu schaffen, falle es aus, wiees auch wolle. Zu dem Ende glaubte ich weiter ausholenund das Nachdenken auf das Wesen und die Bestimmung derTransportmittel überhaupt, so wie auf die historische Wirksamkeitvon Verkchrssystemen richten zu müssen , um festen Grund zufassen und Prinzipien zu gewinnen, nach welchen das Fürund Wider in der vorliegenden Streitfrage abzuhören war.
Ich vertraute mich der Geschichte als Führerin , und in demMaß, als sie mir die Wirkungen der Verkehrsmittel im Lebender Völker und die Veränderungen, welche Transportvervoll-kommnungen in den geselligen Beziehungen der Menschen zuallen Zeiten und unter allen Völkern hervorgerufen haben,enthüllte, wuchsen meine Einsicht, Ueberzeugung und Klarheitfür dem Gegenstand. Ich fühlte Lust, die gewonnenen Re-sultate zum Privatgebrauch zusammenzustellen; ein Freund, zudem ich von meinen Studien sprach- ermunterte mich, sie pro ^patrirr zu ediren. -
Dieß die Entstehungsgeschichte und die Veranlassung zurHerausgabe dieser Broschüre, für welche ich bei Sachkennernund Stylisten um Nachsicht bitte. Sie enthält Studien, loseverknüpft; die Zusammenstellung und Darstellung beeilt undlückenhaft in ihren Verbindungen, weil des Umfangs wegenVieles wegbleiben mußte; ein Material, das, wie es vorliegt,keinen andern Zweck hat, als weiteres, reiferes Nachdenken zuwecken, und vielleicht hie und da geeignet ist, Solchen, welchein E.B.sachen zu reden und zu handeln haben, brauchbareWinke zu geben.