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Wäre. Von den 300 Reisenden, die auf drei verschiedenen Straßenin etwa 40 Eilwagen hin- und herfuhren und für 6 bis 10 fl. denWeg zurücklegten, hoffte man etwa 200 für die E.B. zu gewinnen.— Wie erstaunte man, als statt der früheren 300 Reisenden täglich'12—1300 die Bahn benutzten! 1834 fuhren, 450000 Menschen,1835 über 500000 und 1840 gegen 1,200000. — Allein der ur-sprüngliche Zweck wurde dadurch nicht vereitelt: auch der Waaren-transport hob sich, nachdem der Preis um ein Drittheil niedriger alsdie Kanalfracht gestellt worden war. Die Fracht von der Aonne(20 Ctr.) wurde um 2(st Schilt., von Kohlen um 2 Schilling er-niedrigt, und daö Publikum ersparte an Fracht und Fahrgeld fürPersonen im Jahr 1835 nicht weniger als 241750 Pf. St. oder2,701000 fl. gegen das, was bei gleicher Frequenz nach den frühe-ren Preisen hätte bezahlt werden müssen. Insbesondere strömten derE.B. alle diejenigen Güter zu, bei welchen die Differenz zwischen2 Tagen und 2 Stunden in Anschlag kam; so wie nun auch ausweiter Ferne her eine Menge Produkte, namentlich Lebensmittel, zuMarkt kamen, welche früher nur aus der Nähe bezogen werden konn-ten. 1840 betrug die Quantität der transportirten Güter über 8Millionen Ctr. Der Kanaltransport, jährlich auf 12 Mill. Ctr. be-rechnet, nahm dabei, wie man vermuthen sollte, nicht ab, er nahmvielmehr zu, nachdem die Kompagnie die Kanalfracht der E-B.fracht(18 kr. per Ctr.) gleichgestellt hatte: eine Erscheinung, für welche sichschlechterdings kein anderer Erklärungsgrund ausfindig machen läßt,als daß Produktion und Konsumtion sich gehoben haben müssen.
Baute England ursprünglich für Waaren und sah den lebhafte-sten Personenverkehr sich einstellen, so berechnete die belgische Re-gierung umgekehrt die belgischen Bahnen ursprünglich für den Per-sonentransport und sah den der Waaren sich mehren, so daß Mini-ster Rogier erklärte, das belgische E.B.systcm solle künftig auch demWaarentransport dienen, da die Regierung, wenn sie einmal Paketebefördere, auch Kolli transportiern und den Leuten ins Haus liefernkönne. Außer den Passagiergütern hat nun die belgische Verwaltungim Jahr 1841 bereits mehr als 800000 Colli übernommen und befördert;die Einnahme vonFrachtwaaren betrug auf einer fortwährend verlänger-ten Bahnstrecke 1837 ^ 16994; 1838 --- 162015; 1839 --- 613230;1840 — 1,288216 Frkn. — Die Zunahme des belgischen Waaren-transports erweist sich am besten in nachstehender Zusammenstellung:
Jahre.
Wegstrecke in Kilegr.
Lvkem.
Paffag.-
Güterwagen.
1835
20
3
40
5
1836
45
8
62
6
1837
120
12
102
47
1838
230
29
184
55
1839
315
52
344
118
1840
335
82
391
463
1841
—
107
446
1086