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Ich bemerke nur noch, daß die zwischen Leipzig und Dresden Agenden Städte, mit Ausnahme Wurzens, welches 12000 Einw.zählt, klein und ohne besondere Gewerbsamkeit sind. .
Von St, Etienne nach Rive de Gier wurden früher 25 VrMillionen Kilogr. Steinkohlen nach Lyon gebracht; auf der E.B.letzt 350 Millionen, und es reisen 165000 Menschen auf derselben,Moraus man sich gar keine Rechnung gemacht hatte. DieTonne zahlt 12/ kr. auf die Wegstunde. Die günstigen Umständedieser Bahn rühren von dem gleichförmigen Gefäll, welches die Wa-gen in der Richtung der häufigsten Transporte von selbst Hinab-rollen läßt, und von der großen Menge von Frachtgütern her.
Der Verfasser des Aufsatzes in der Vierteljahrsschrift (K.) sagt:„Wenn man sich in neuerer Zeit auf manchen E.B.B., z. B. derFerdinand-Nord-Bahn, mehr als bisher auf Waarentrans-Port legt, so geschieht dieß deßhalb, weil man sich mit dem Perso-nenverkehr verrechnet hat, und daher genöthigt ist, den Waarcn-transport weiter auszudehnen, um großem Schaden abzuwenden.Eine bloß für Waarentransport berechnete Bahn würde sich wohlnie rentiren." — Gegen die Vermuthung: jene österreichische Bahnhabe aus Mangel an Personen zu Waaren gegriffen, erwidere ich:daß dieselbe ja dadurch dem Lande sehr nützlich wird, weil sie nurdurch niedrige Frachtsätze Waaren anlocken kann. Die Sache ver-hält sich aber von vornherein ganz anders, als der Verf. sich vor-stellt. Das Wahre ist, daß die Unternehmer der Bahn gleich an-fänglich den Waarentransport in Anschlag brachten, und zwar rech-neten sie auf die mannigfachen Produkte, welche der Landbau, dieViehzucht, der Bergbau und die Wälder Mährens und Galliziensdem Erzherzogthum, insbesondere der Kaiserstadt, und znm Theil auchden österreichischen Alpenländern abtreten können. Es ist der schwereWaarentransport, auf den die Unternehmer rechneten; man lasse dieBahn erst ihr Ziel, die Salzlager von Bochnia und Wieliczka , er-reicht haben, bevor man Schlüsse zieht. Auf einen starken Personen-verkehr ließen ja schon die Bevölkcrungsverhältnisse nicht rechnen.Mähren und Schlesien (480 Quad.M. , 1830 mit 2,060000 Einw.)äählen 4277, Gallizicn und die Bukowina (1548 Quad.M., 1830Mit 4,451175 Einw.) 2875 Einw. auf die Quad.M. , während aufdiesem Flächenraum in Belgien zwischen 7 und 8000 Menschen leben.Die Direktion beging den Fehler, daß sie die Fahrpreise der erstenKlassen erhöhte; die augenblickliche Folge war Abnahme der Passa-Pere; nur die unterste Wagenklasse blieb auf 6 kr. K. M. per öfter.Meile. In den Monaten April bis Oktober 1840 betrug derWaarentransport auf der bis Brünn fertigen Strecke 398427 Ctr.Bom 4. Nov. 1839 an wurden Nachtfahrten begonnen. — DerSchwäbische Merkur schreibt im Nov. 1841 aus Wien : „die Gitter-frachten der Nordbahn haben sich seit ihrer Eröffnung nach PrerauUnd Ollmütz beinahe verdoppelt, was der Ausweis für den abgelau-
Mährlen, Eisenbahnen. , 3