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Waaren an, welche schnell zur Verzehrung gelangen müssen. Dahingehört die bei weitem größte Masse voll Lebensmitteln. E.B.B.Sachen es möglich, Obst, Fleisch, Gemüse, Fische rc. in weite Ent-erungen ohne Schaden zn verschicken. Die entferntesten Märktellhcn dadurch ganz neue Artikel auftreten. Man staunt über dieN asse von Lebensmitteln, welche sämmtlichen jetzt befahrenen E.B.B.Wrömen. Es bilden sich neben den Bahnhöfen förmliche Viktnalien-"'ärkte. Landwirthe, welche in gerader Richtung 20—25 Stundendorn Absatzmärkte, 4—6 Stunden vom nächsten Bahnhöfe entferntLohnen, füllen mit ihren Erzeugnissen die Waggons oder übergebenste dieselben an Zwischenhändler, welche mit großen Vorräthen nachHerr Städten eilen. .Man staunt über die Lebhaftigkeit, welche E.B.B.'st den Verkehr mit den genannten Gegenständen bringen, mist es mußh'ese Wirkung als eine der wohlthätigsten anerkannt werden, da sie^ Konsumtion und Produktion von Gütern betrifft, deren Alleohne Unterschied, Thiere und Menschen, täglich bedürfen und mit de-ren Erzeugung Tausende täglich und stündlich beschäftigt sind. — Fürhegenden, welche Obst- und Weinbau treiben, entsteht eine neue,'ächt zu verachtende Einnahmequelle aus dem Absatz der rohen Früchtedahin, wo diese selten und theuer sind. Und kein Artikel findet au solchenDrten so willkommenen Eingang als Obst, so daß ich dessen Absatzst»n Behuf unmittelbarer Verzehrung nur mit dem Verlag von Kinder-Melwaaren an Sicherheit der Nachfrage und an Einträglichkeit vergleichenfa»n. Daher ist es keine bloße müssige Kouseqncnzenmacherci, wenn'H behaupte, daß Eisenbahnen auf den Obstbau eine ganz spezifischeWirkung ausüben: einen Kulturzweig, der, obgleich im Klima des"stilleren Europa's nur als ländliche Nebenbeschäftigung getrieben,""erkanntermaßen doch den günstigsten Einfluß hat, und da er keinenHuten Boden, auch fast keinen Kapitalaufwand erfordert, wohl geeignet'st, die Leiden der Zerstücklung des Grundbesitzes hier und dort zu mildern.
Schnelligkeit des Transports kommt bei allen denjenigen GüternAnschlag, welche einen großen innern Werth haben, und deßhalb""rch langen Aufenthalt unterwegs hohe Zinsen verzehren. Dahin gehö-rn alle feineren Fabrikate aus Metall, Seide, Wolle, Baumwolle und^"'»cn, so wie überhaupt die große Masse von Modcwaaren, sobaldäk nach entfernten Absatzplätzen wandern. Ist die Entfernung undvas BezugSquantuM nicht zu groß, so übergibt man diese Güter'Heils der Schnelligkeit, theils der Sicherheit wegen den Posten, wo-der Zinsenzuschlag allerdings verschwindet und auch die Fracht-osten im Verhältniß zum Werth der Waare nicht sehr bedeutendscheinen; allein große Massen, die auf weite Entfernungen ver-, muß man, der Frachtkosten wegen, der Achse oder demngeben, wobei der Transport langsam von Statten geht.^"hstien wir nun die Masse der im gegenseitigen Austausch der eu ropäischen Staaten von den Produktionsorten nach entfernteren Bin-"Nunärkten wandernden Fabrikate (feine Tuche, Castmire, Merino ,
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