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Vortheile beider Kommunikationsartcu einander nur irgend nähern,stets den EBB. der Vorzug gegeben werden muß."
Ich brauche nicht zu bemerken, daß obige Berechnungen sämmt-lich auf englische Verhältnisse basirt sind. Konstante Posten bildennur die physischen Bedingungen und die Leistungen der verschiedenenTransportmittel, veränderliche Sätze dagegen sind die Kosten deräug- und Bewegungskräfte, der Unterhaltung der Wagen, Böte rc.,so daß in anderen Ländern das Kostenverhältniß gar leicht einenKanal empfehlen kann, wenn dasselbe in England eine E.B. vorschreibt.Wir haben z. B. gesehen, daß in England die Kosten für ZugkraftUnd für Erhaltung der Böte auf Kanälen den Kosten für bewegendeKraft und Wagen auf E.B.B. fast gleich kommen. Wo dagegenSteinkohlen und Eisen theuer-, Holz wohlfeil ist, also die Erhaltungder Böte weniger kostet, kann leicht ein Kanal den Vorzug gewinnen.Die Wage dürste sich jedoch gleich wieder auf Seite der E.B. nei-gen, wenn Steinkohlen und Eisen so wohlfeil beschafft werden können,daß sie den Vorzug des wohlfeileren Holzes schwächen.
Aus die ersten Anlagekosten und die Größe des Verkehrs, nachwelchen sich die ganzen Transportkosten auf verschiedenen Kanälenund E.B.B. hauptsächlich richten, ist im Obigen keine Rücksicht genom-men. — Schließlich empfehle ich denjenigen, welche mit dem Vorurtheilder Untauglichkcit der E.B.B. zum Transport massiger Waaren be-haftet sind, die Lektüre des trefflichen Werkes von Wood als Mittelradikaler Heilung durch Zahlenbeweise. Ist einer Lokomotivbahn einegewisse Quantität von schweren Artikeln (Mineralien, Holz rc.) ge-sichert, so transportirt sie so wohlfeil und wohlfeiler als Kanäle, wennMan auf die gewöhnliche E.B.-Geschwindigkeit verzichtet. Bei gemisch-tem Verkehr von Personen, Kaufmaunögntern und schweren Roh-stoffen kommt Alles auf die geschickte Eintheilung an re.
Rentabilität der Eisenbahnen nnd Erbauungderselben durch den Staat.
Entweder unternehmen Private oder Regierungen die Anlegungvon Straßen. Ist das Erstere der Fall, so ist der Zweck des Unter-nehmers eine Revenue, welche in einem für die gestattete Nutzungrestgesezten Preise von den Verkehrenden bezahlt und in einem solchenVctrage erstrebt wird, daß Zins, Unternehmungsgewinn rc. gesichertsind. Der Vortheil des Publikums bleibt dabei ganz unbeachtet; dievsr Unternehmung vorausgehende Berechnung der Rentabilität bestehtmnfach darin, daß der Spekulant die Zahl der Reisenden und dasQuantum der Frachtgüter, welche die Straße frequentiren dürsten,möglichst sicher zu erheben sucht und sofort ermittelt, ob die Einnahme,Mit sämmtlichen Kosten verglichen, jenes Einkommen abwirft.
Ist der Staat Unternehmer, so kann er die Straße entwederW Finanzquelle betrachten, oder er faßt den rein ökonomischen Effekt