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Die Bedeutung der Eisenbahnen für den deutschen Zollverein mit besonderer Rücksicht auf Württemberg / von J. Mährlen
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132
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ist kein Plan bekannt geworden," heißt es, „welcher die Uebersteigungder Alb mit einer E.B. als etwas. Ausführbares mit einiger Wahr-scheinlichkeit darstellte." Die Bittsteller hätten sich genauer erkundi-gen sollen; sie hätten dann erfahren, daß allerdings eine Lokomotiv-bahn über die Alb technisch ausführbar ist. Ob es jedoch finan-ziell nützlich sey, eine Lokomotivbahn zu bauen, ist wieder eine ganzandere Frage. Gewiß ist, daß der mit der Voruntersuchung beauf-tragte Techniker die Alb mit Rücksicht auf eine Lokomotivbahn unter-suchte, und daß das Ergebniß bejahend ausfiel: darum „schweigtauch der Schwäbische Merkur," nämlich der Aufsatz über die Er-tragsberechnnng einer Ulmer Lokomotivbahn darüber. Man wirddoch dem Verfasser die Logik zutrauen, daß er sich zuvor über dieAusführbarkeit einer Lokomotivbahn ins Reine gesetzt habe, ehe erdie Rente derselben berechnete! — „Hr. vr. Lift dagegen scheint vonder Nnüberwindlichkcit der hier vorliegenden Schwierigkeiten so durch-drungen, daß er die würtemb. E.B. im Donauthal angeknüpft undUlm mit einer Zweigbahn verbunden wissen will. Weiterhin sprichter (Vierteljahrsschrift 4841, Heft 4) von einer Pferdebahn überdie Alb, doch ohne die Möglichkeit auch nur einer solchen über dasProblematische zu erheben, so daß er zu einem dritten Vorschlage sichveranlaßt sieht: die E.B. auch nur bis an den Fuß des Gebirgeszu führen und den Uebergang durch eine sehr vervollkommneteChaussee und durch eine die Regelmäßigkeit, Wohlfeilheit undSchnelligkeit fördernde Organisation des Chauffeetranöports zu bewerk-stelligen." Wenn die Petitionäre den vr. List als „eine der ersten Auto-ritäten in E.B.sachen" hinsichtlich deS Technischen anrufen, so thunsie sehr unrecht; doppelt unrecht aber thun sie, wenn sie aus dereben mitgetheilten Auseinandersetzung des vr. List ein entscheidendesVotum für eine RemS-Brenz-Bahn folgern, da vr. L. offenbar nurdurch überwältigende, ganz unwiderstehliche Gründe, gleichsam durch dieGewalt einer Nothwendigkeit, zu einem Unding, als welches die vor-geschlagene Zwitterbahn, eine Vermischung von Lokomotiv- undChausseebahn, angesehen werden muß, sich bestimmen lassen konnte.Warum bleibt Hr. vr. List nicht bei einer Nems-Brenz-Bahn ste-hen? warum empfiehlt er dieselbe nicht dringender? waS veranlaßtihn zu dem haltlosen Nothbehelf einer gemischten Albbahn, wenn eSnicht die Bedeutung der Kannstadt-Ulmer Route, die Bedeutung UlmSist, das er so sehr um jeden Preis und auf dem nächsten Wege mitdem Nnterlande verbunden und als Knoten in ein würtembergischesE.B.system aufgenommen wissen will, daß er sich's sogar gefallenläßt, wenn die E.B. nur bis an den Fuß des Gebirges geführt unddieses selbst mit einer sehr vervollkommneten Chaussee überschrittenwird. 3n der That, wenn man nach Erschöpfung aller Mittel undWege beb einem solchen Auskunftömittel anlangt, dann gesteht manein, daß man.mit einer starren Nothwendigkeit, mit einem unabän-derlichen Rathschlusse zu thun habe. Die Petitionäre haben also