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Die Bedeutung der Eisenbahnen für den deutschen Zollverein mit besonderer Rücksicht auf Württemberg / von J. Mährlen
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142
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tembergische Albbahn statt das Rheinthal aufwärts nach dem Boden«see verkehren kann.

Mannheim-Basel (74)-Bodensee (36) . 110 St.

„ Ulm-Bodensee ..... 88— 95 St.

„ Sontheim-Bodensee . . . 110—112 St.

Straßburg-Basel (37)-Bodcnsce ... 73 St.

„ Ulm-Bodensee ..... 97— 99 St.

„ Sontheim-Bodensee. . . . 114—116 St.

eine Differenz, welche leicht durch die Wohlfeilheit des E.B.transportsaufgehoben werden dürste. Bei dem Güterzuge von Nürnberg nachdem Bodensee sind Alb- und Brenzbahn völlig unbetheiligt. DelVerkehr von Nürnberg nach Straßburg fällt nothwendig einer Brenz -oder Albbahn anheim, da die obgleich kürzere Chanssee mit beidenin den Frachten nicht konkurriren kann.

HNürnberg-Ellwarigen-Karmstadt 48 Pvslst. — 54 württ. St.

Rördlingen- „ SO „ 5ü „ „

Sontheim- „ — 7Sr/,» „ „

Ulm- — 74^/^-79«/.» württ. St.

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E.B.

Der Güterzug von Nürnberg nach Mannheim aber scheint mir ent-weder denselben Weg künftig einzuschlagen, oder, wie bisher, seineRichtung über Ansbach, Feuchtwangen , Krailsheim, Hall, Oehrin-gen, Heilbronn (19'/r Postmeilen) beizubehalten und sich des NeckarSzu bedienen.

Aus dem Bisherigen dürfte hervorgehen, daß die Albbahn inUniversalität der Verkehrsbeziehungen einer Brenzbahn nichts nach«gibt, und daß Ulm der Punkt auf der östlichen Landesgränze ist,welchen die von der Nordwestgränze ausgehende Linie aus dem kür-zesten Wege, d. h. mittelst einer Albbahn zu suchen hat.

2) Ungleich dringender aber empfehlen eine Albbahn diejenigenGründe, welche von den Bedürfnissen und Verkehrsverhältnissen desLandes selbst hergenommen sind.

Zwischen Oberschwaben und dem Unterlande hat sich, seit jenesan die Krone Württemberg gekommen ist, ein lebhafter Austauschvon Produkten gebildet, welcher auf beide Landestheile den wohlthä-tigsten Einfluß gehabt hat und noch ausübt. Diesem Verkehre würdedurch eine Rems-Brenzbahn ein sehr beschränkter Vorschub geleistet,da sie ihn, im Vergleich zur Chaussee über die Alb, um nicht wenigerals 17 Stunden umleitete. Die nothwendige Folge wäre, daß einTheil des Verkehrs zwischen Ober- und Unterland nach wie vor aufder gewöhnlichen Chaussee immer noch stattfände und daß der Brenz-bahn ein Verkchrselement, mit welchem ihre Ertragbarkcit steht undfällt, entzogen würde. Dieß ist so klar, daß man mir den detaillirtenNachweis erlassen wird. Sonach hätte dann auch eine Fortsetzung derBrenzbahn nach Ulm einen geringeren Werth; die von Ulm nach demBodensee projektirte E.B. stände also isolirt da und bildete eine reineLokalbahn, und wohl möchten „die Nachbarstaaten und ganz Deutsch -