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Die Bedeutung der Eisenbahnen für den deutschen Zollverein mit besonderer Rücksicht auf Württemberg / von J. Mährlen
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158
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ße «klaust. Has Zahlungsmittel nämlich Hitzen größtentheilsNatuftProdukte-, die, gegen die Einfuhrmasse gehalten, unendlich mehr insGewicht und zu einem nicht geringen Theil der E.B. zufallen: Vieh-Dolle, Getreide, Holz, GypS, Wollewaaren, Leinwand, Leder, Pa--Pier, Zieglerwaaren rc. Die für die Ausfuhrgegenstände zu berechnnende Ersparniß an Fracht ist also nicht nur ungleich bedeutender, son-dern sie gewährt auch den Vortheil, die Ausfuhrartikel wohlfeiler,darum in größerer Menge dein Auslande überlassen zu können, einUmstand, welcher zugleich der Schiffahrt des Landes Vorschub leistenmuß. Heilbronn und Kannstadt verführten 1839 ins Ausland 43795Ctr. Aescherich, 68105 Ctr. Gyps und Gypsdünger, 19356 Ctr.Getreide, 255350 Ctr. Holzschnittwaareu mit Ausnahme der aufFlößen verführten, 21225 Ctr. Quader- und Mühlsteine. Heilbronn allein führte 1841 110700 Ctr. Aescher- u. Gypsdünger, 20362 Ctr.Getreide u. Mehl, 13532 Ctr. Bausteine, 61550 Ctr. Holz- und Säge-waaren aus. Kannstadt bringt ansehnliche Quantitäten Schnittwaarenzu Wasser, welche aus Oberschwaben kommen. Das hindert anzuneh-men, daß wohlfeilere Fracht dieser oder jener Artikel, also wohlfeilereWaarenpreise den Absatz ins Ausland heben werden? — Ich erin-nere nur noch an die Ausfuhr von Obst (Stein- und Kernobst,Trauben rc.), die schon jezt sehr betiächtlich ist und in einer E.P.das alleradäquateste Transportmittel findet. Man begegnet im Sour-mer und Herbste ganzen Wagenzügen, die nach Baiern wandern.Namhafte Summen kommen durch diesen Handel ins Land und bil-den für viele der ärmeren Gemeinden einen Einnahmezuschuß, dernicht nur mit den geringsten Selbstkosten erzeugt ist, sondern häufigden Ausfall in anderen Kultnrzweigen ersetzen muß. Der kleineOrt Höslinswarth, Schorndorfer Oberamts, mit 579 Einwohnern,verkaufte in guten Kirchenjahren schon für 5—6000 st. Kirschen insAusland; andere Ortschaften für 6—16000 fl. an Obst verschiedenerArt. Dieß begreift sich, wenn man weiß, daß der Obstertrag des Lan-des auf die Hälfte des Weinertrags, auf 1,690000 fl., angeschlagen ist.Man darf mit fester Zuversicht annehmen, daß eine- E.B. die Obst-ausfuhr verdoppeln werde; sie dürfte nach und nach zu einem ordent-lichen Zwischenhandel sich ausbilden, zu größerer Pflege der Obst-baumzucht ermuntern und gerade den kleinen Grundbesitzern undärmeren Gemeinden eine mit der geringsten Mühe und Ausgabe ver-knüpfte Einnahmequote sichern. — Gar leicht möchte es auch gesche-hen, daß die Konsumtion von süßem Weinmost sich in den Donau-gegenden und in Baiern nach und nach eine Saison — nach Artdes Bockbier-Monats — erzeugte; ganz gemäß der Erfahrung, daßTransportvervollkommnungen gewissen Konsumtibilicn, z. B. Austern,Fischen, Südfrüchten u. s. w. in gewissen Stadien ihrer Genießbar-keit einen vorübergehenden Verzehr verschaffen. — Uebrigens bezweckeich mit den obigen Zahlenerperimenten nichts anderes, als daß derLeser auch diesem Zweige deS würtb. E.B.transportS seine Aufmerk-