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aus, und wer das Land noch besuchte, daS wäre die verminderteAnzahl derjenigen, welche durch bestimmte Geschäfte herbeigeführt wer-den, eine verminderte Anzahl, weil auch die Geschäfte nicht mehr mitdem bisherigen Schwünge betrieben werden könnten. Der Durchzugund der Aufenthalt von Fremden müßte abnehmen und auf ein Mi-nimum Herabsinken. Wenige Reisende, die vorn Rhein nach Nürn berg , München oder Wien streben, würden in Durlach die badischeE.B. verlassen wollen, um auf würtb. Chausseen ihren Weg fortzu-setzen; die meisten würden vielmehr in ein paar Stunden vollendsnach Basel eilen, von hier über Schaffhausen , Konstanz , Lindau nachAugsburg und von da-per E.B. wieder nach Nürnberg u. s. wäund sie hatten, bei allem Umwege, noch an Gelb und Zeit erspart,während, wenn Württemberg eine E.B. besizt, jeder seinen Weg nachjenen Punkten durchs Land nimmt. Wenige Fremde — so viele oderwenige deren auch seyn mögen — dürften sich fürderhin bewogenfinden, einen langem oder kürzern Aufenthalt im Lande zu nehmen,da alle diese Leute — man denke sich nur selbst in die Lage —bei einem solchen Aufenthalte die schnelle und öftere Verbindung mitihrer Hcimath oder mit gewissen entfernten Punkten als wesentlich- berücksichtigen und sich am liebsten da niederlassen, wo Anstalten vor-handen sind, durch welche sie in jedem beliebigen Augenblicke wiedermobil gemacht und schnell weiter befördert werden können. Oh dasVerschwinden der bisherigen Durchreisenden dem Lande keinen Scha-den zufügte, diese Frage lasse man sich durch die Lurns-, Bijouterie-,Quincaillerie-, Kunst- und Buchhandlungen, Optiker u. s. w. beant-worten, sowie von den Häuserbesitzern in Beziehung auf diejenigenFremden, welche auf längere oder kürzere Zeit in Stuttgart sich an-sässig machten und die wenigstens häufiger als früher ist neuesterZeit sich eingestellt haben. * Der Gasthöfe gar nicht zu gevenken,deren Gewerbe den empfindlichsten Stoß erleiden müßte, welcher,wie Jeder einsieht, auf die Nahrung vieler städtischen Gewerbe undam Ende auf die Landwirthschaft zurückwirken müßte. „Die E.B.-reisenden werden nur den Gasthöfen großer Städte zugeführt undbereichern diese." Sehe es auch — so vergesse man doch nicht, daß
von einem großen Gasthose gar viele Gewer.be leben, und , daß die-jenigen Gewerbe, welche durch Gasthöfe in Nahrung gesezt werden,,in lezter Instanz auf die Hütten der Landlente hinweisen, aus wel-chen in tausend kleinen Quellen und Bächen die Konsnmtibilien Her-fließen, welche in den Gasthöfen täglich zu ganzen Massen verzehrtwerden. — Nochmals: sehr beträchtliche Abnahme des Transits, Be-
' Nach anderweitigen Erfahrungen zeigt sich besonders bei größeren Städten, diemehrfache E.B.Verbindungen haben, eine merkliche Zunahme der Bevölke-rung- Dieser Umstand möchte auch für Stuttgart ins Auge gefaßt werden dür-fen , das bei einer E.B.Verbindung mit seinen Nachbarstaaten nach Analogieanderer Städte auf einen alljährlichen Zuwachs rechnen dürfte. Ich habe dieseNotiz aus dem Munde von Leuten, denen solche Verhältnisse aus eigener Er-fahrung bekannt sind und deren Glaubwürdigkeit ich vertrauen darf.