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7. erhaben-gestreift (elevato-striatae): Aneimia asplenifolia (Fig. 2380, ab.).
* Bei allen Arten dieser Gattung sind die Sporen gestreift; bei den meisten liegen die Strei-fen nur auf der convexen Grundfläche und sind zuweilen noch mit Stachelchen besetzt, wie bei A.rotundifolia und A. diversifolia. Selten kommen die Streifen auch auf den drei ebenen Seitenflä-chen vor, wie bei A. anthriscisolia.
Zusatz ll. Der Vorkeim (Proembiyon) der Farne bildet ein grünes zelliges,meist zwcilappiges Blättchen, mit tiefem Einschnitte an seinem vordern Ende (Fig.2383, atz.), durch zahlreiche Wurzelhaare am Boden befestigt und dem Laube eineskleinen Lebermooses ähnelnd. Aus einem warzenförmigen Höckerchen, welches auf demRücken dieses Blättchens, unter dem Einschnitte entsteht (Fig. 2384 ), bricht nach obendas erste Blättchen und nach unten die erste Wurzelzaser (Fig. 2385. Fig. 2386.) her-vor, welche von der zelligen Haut des durchbrochenen Höckerchens an ihrem Grunde,wie von einem Scheidchen, umgeben werden. Hierauf kommen zu beiden Seiten desersten Blättchens nach einander noch mehrere Blätter mit ihren Wurzelzasern hervor(Fig. 2387,), bis endlich der Vorkeim abstirbt und die junge Pflanze für sich weiterwächst.
i §. 230.
VI. Moose (Musci).
A. Die Wurzel der Moose ist eine Haarwurzel (Radix capillata) (§. 77. C.), derenWurzelhaare (Pili radicales — Poils rcidicaux ) aus mehreren aneinandergereihetenröhrigen Zellen bestehen (Fig. 2594, e.), daher wie gegliedert aussehen, in den aller-meisten Fällen ästig (ramosi) (Fig. 2388, B, 2389, B.), dabei braun, röthlich oderschwärzlich gefärbt (colorati), selten farblos (decolorcs) sind.
* Einfach (simpliccs) sind die Wurzelhaare zum Theil bei Phascum serratum (Fig. 2390.), Ph.crassincrvium und einigen andern Arten dieser Gattung.
Synon.: Die Wurzelhaare, womit der Moosstengel unter der Erde bedeckt ist, nennt Link Rhizinac.Bemerk. 1. Häufig wird die Haarwurzel mit der Zafcrwurzel (§. "7, B.) verwechselt undals Radix sibrosa beschrieben.
Die Haarwurzel der Moose heißt:
1. ursprüngliche (primordialis — primordiale) , wenn sie beim Keimen schon entstan-den, daher dem Grunde des Stengels gleichsam aufgesetzt und also eine Grundwurzel(Radix basilaris) ist. Man sieht dieselbe besonders bei einjährigen Moosen noch län-gere Zeit nach dem Keimen: (Fig. 2388, AB. Fig. 2389, Bk. Fig. 2390.).
Synon. : Rad. primaria.