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raphysen (Paraphyses — a. a. O. A.), aus Schläuchen (Asci — das. B.) undSporen (Sporac — das. E.) (Fig. 3541, bcd. Fig. 3578, a a. Flg. 3583, b.)» welcheauch unter den meisten der dort angegebenen Abänderungen vorkommen, daher die ausführli-chere Aufzählung der letzter« hier füglich unterbleiben kann. Es ist nur noch zu bemerken,daß bei den Kernpilzen nur Schließschläuche {Asci inclusivi) (a. a. O. B, Nr. 14.) vor-kommen, daß diese in manchen Fällen auch undeutlich (obsolcti), wie bei Actinothyriumund Leptostroma, oder selbst fehlend (nulli) oder aufgelöst (dissoluli) sind, wie beiSpbaeronaema und Cyiispora, wo dann die Sporen unmittelbar in der Gallertmasse des Kernsenthalten zu seyn scheinen, welche dann eben die sporenführende Gallerte (B. II. Nr. 8**.)bildet und wobei die Sporen selbst auch wohl zerfließend (Sporac diffluentes) genanntwerden.
C. Das Pilzlagcr (Myc.eliuni) der Kernpilze entspricht ganz jenem der Hautpilze (§. 235. I).).
Es kommt vor:
1. versenkt (demersum), mehr oder weniger tief in dem Boden liegend und von außen
dem Blicke gewöhnlich ganz entzogen. Dieses erscheint wieder:
a. flockig (floccosum): Sphacria militaris, Sph. alutacea ;
b. wurzelförINig (radicif'ormc), aus dickern, den Wurzelzasern ähnlichen, vielbeugigenSträngen von geringerer Länge bestehend: Sphaeria ophioglossoides (Fig. 3491.Fig. 3492 ), Sph. persicaria;
c. rhizomorphenartig (rhizoinorphoideum) , aus breitem, meist zusammengedrücktenmehr oder weniger anastomosirendcn Strängen gebildet: Sphacria Hypoxylon, Sph.digitata;
* Hier ist es meist unter der Rinde und im modernden Holze der Baumstrünke u. s. w.weit und breit herumkriechend (longe lategue serpens) und wurde früher allgemein für einselbstständiges Gewächs (Rhizomorpiia subcorlicalis Fers.') gehalten.
** In diesem und dem vorhergehenden Falle wird das Pilzlagcr in den Beschreibungen auchgeradezu als Wurzel bezeichnet und hiernach das Polster oder vielmehr dessen Strunk bewur-
' zelt Oadicatus) genannt (s. Zus . 4. f.).
d. fleckenförmig (maculackormc), eigentlich einen der Rinde eingewachsenen (schwar-zen) Flecken darstellend, aus welchem das Polster sich erhebt: Sphacria pumila;
e. ftrichfvrmig (lineaesorme) , nämlich schwarze, dem Holz eingewachsene Linien dar-stellend : Sphacria gracillima, Sph. spinosa, Sph. immersa;
Bemerk. 15. Das dünne, ergossene Polster von unbestimmter Bildung, welches von Fries(Syst. mycol. II. p. 367. und 426.) eingewachsen (innatum) und bedeckt - ein gewachsen(tecto-innaium) genannt wird, scheint nichts anderes zu seyn, als ein solches sleckenförmiges oderstrichförmigeö Pilzlager.
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