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Zweiter Band.
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Bemerk. 3. Die stets eingeschlossen bleibende, am Scheitel angewachsene innere Peridie vonblitremyces (Fig. 3642, b.) wird von Fries als Söckchen (Sacculus) bezeichnet. Wenn aberinnerhalb einer einfachen oder doppelten Peridie ein völlig gelöstes und geschlossenes, mit Sporenerfülltes Söckchen vorkomint, so wird es Sporenbehölter (8porangium), auch Blase (Vesi-cula) genannt. (S. Nr. 21. und Bemerk. 5.).

Bemerk. 4. Eine dreifache Peridie, wo nämlich die innere (geschlossene) Peridie noch miteiner kelchähnlichen Haut umgeben (tunica ca'yculari cinctum) erscheint, findet sich bei Oea-ster duplicatus.

20. gemeinschaftliche (commune), wenn sie nicht blos eine, sondern mehrere innere Pe-ridien einschließt: Nidularia (Fig. 3650 3654.), Polysaccum (Fig. 3606, b. Fig.3608, b.), Tuber (Fig. 3655. Fig. 3656.), Poiyangium (Fig. 3628, a.);

Synon. : Mutterbalg (Uterus Fries ), Hüllenpcridie (Epiperidium) C. G. Nees o.Esenb.

21. besond ere (partiale s. Pcridiolum Peridiolc) , wenn sie in einer gemeinschaftlichenPeridie zu' mehreren enthalten ist: Nidularia (Fig. 3650, cde. Fig. 3651, ab. Fig.3652, ab. Fig. 3653, b. Fig. 3654, b.), Polysaccum (Fig. 3608, bcd.), Poiyan-gium (Fig. 3628, ab.), Tuber (Fig. 3656, bbc);

Synon. : Innere Peridie C. G. Necs v. Esenb. Sporenbehölter (8porangium Fries}.

Bemerk. 5. Aber nicht blos die zu niedreren in cincr Peridie enthaltenen, sondern auch eineinzeln in einer solchen vorkommendes Gehäuse, wenn es von derselben völlig gelöst erscheint und, obuevorher aufzubrechen, hervortritt, wie bei §pbaerobolus (Fig. 3643, cb), wird von Fries als Spo-renbehältcr (8porangium) bezeichnet, in andern Fällen, z. B. bei Thelebolus (Fig. 3646, b. Fig.3648, b. Fig. 3649, ab.), aber auch als Blase (Vesicula) beschrieben.

Bemerk. 6. Die besonder» Peridie», welche sich von der Masse der gemeinschaftlichen Peridienicht lösen, sondern mehr als zerstreute Höhlungen oder-Fächer innerhalb derselben erscheinen, werdennoch besonders als Z ellcnperidien (Angiola) nach C. G. Nees v. Esenb eck unterschieden, z. B.bei Ilyperrbiza (Fig. 3660, b.), Tuber (Fig. 3656, aa.). Fries nimmt aber nur dann Zellen-peridien an, wenn diese Höhlungen oder Fächer mit keiner eigenen Membran ausgekleidet, also ohneein besonderes Gehäuse sind, wie es nur bei Ilyperrbiza der Fall seyn soll.

Bemerk. 7. Davon waren dann wieder die Zellen (Cellulae Fries') zu unterscheiden, welcheals kleine, dicht gedrängte Räume, von den Flocken des Haargesiechtes (s. 15. III.> gebildet unddurch diese geschieden, die ganze Höhlung der Peridie erfüllen und die Sporenklümpchc» enthalten, wiebei Scleroderma (Fig. 3607, bc.).

Zusatz 2. Die befonvcrn Peridien (Pcridia partiaiia s. Peridioia) im wetternSinne (nach Nr. 21. und den Bemerk. 5. und 6.) genommen kommen vor:

a. zahlreich (numerosa): Nidularia (Fig. 3651,. Fig. 3652, a. Fig. 3653, b.Fig. 3654, b.), Polysaccum (Fig. 3606, b. Fig. 3608, b.), Tuber (Fig. 3656, bbe.),Erysiplie Epixylon, E. communis (Fig. 3699, a ), E. guttata (Fig. 3696, a.);

b. zu wenigen (pauca), z. B. zu 6 8. : Poiyangium vitellinum (Fig. 3628, a.);