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• Sie sind hier zugleich den Fruchtknoten ausfressend und zerstörend (gerrnen exeden-tcs et destruentes).
g. früchtebewohnende (fructicolae s. sructigeni): Fusarium fructigcnurr», Spiloeaea Pomi;
h. die ganze Pflanze einnehmend (totam plantam occupantes), auf allen Theilen derNährpflanze, vom Stengel bis zu den Blüthen und Früchten vorkommend: Uredo can-dida (Fig. 3873, a.);
i unterhäutige (hypodermii), unter der Oberhaut oder äußern Rindenschichte der Nähr-pflanze erzeugt: die meisten der (von b. bis g.) genannten. (Vergl. Fig. 3904*).
Synvn.: unterrindige (hypophloeodes s. hypophloeodei TVallr.').
Bemerk. 11. Von den onterhäutigen könnte man die tiefer im ParenLym erzeugten Staub-pilze als innerliche (ioteranei) oder binnenpflanzliche (enwpbyti) unterscheiden, wie die kroro-myces-Arten (Fig. 3901, a.); es wird aber der Ausdruck Entophyten (EntoplijtiJ gewöhnlichgleichbedeutend mit unterhäutig genommen, jedoch mit der Beschränkung auf die unter der Oberhautoder im Innern lebender Pflanzen erzeugten Staubpilze.
Bemerk. 12. Da alle Stanbpilze auf Pflanzen wachse», so sind sie auch eigentlich alle schma-rotzend im weiter» Sinne; man nennt aber allgemein nur diejenigen schmarotzende (parasitici), welcheauf andern Staubpilzen vorkommen, z. B. Xenodocbus carbonarius auf Flredo Sanguisorbae (Fig.3866, a.), Toru! a Tubereulariae auf Tubercularia vulgaris (Fig. 3903, a.) und Tubercularia persi-cina auf Aeeidium Circaeae (Fig. 3833, acd.).
Zusatz 15. Die Keimung aus Sporen ist bis jetzt noch bei keinem Staubpilze gesehenworden. Das zarte filzige Pilzlager, welches (nach Corda's Angabe) bei Tubercularia floe-cipes (Fig. 3830, c.) vorkommt und vielleicht auä) noch bei andern der höher entwickeltenStaubpilze ursprünglich vorhanden ist, läßt vermuthen, daß hier eine Keimung aus Sporen,ähnlich wie bei den übrigen Pilzfamilien, stattfindet. Die unter der Oberhaut und im Pa-renchym lebender Pflanzen wachsenden Staubpilze oder die Entophyttn im engern Sinneentstehen aber (nach den genauen Beobachtungen von Unger und Meyen) ohne Sporen un-mittelbar aus den veränderten Säften der Pflanzen.
* * Meyen will daher den Bläschen dieser Entophyten den Namen der Sporen nicht zugestehen.
Man kann hier zwei Arten der Erzeugung (Generaiio) unterscheiden:
a. die innerzellige (intracellularis), wo der Staubpilz im Innern der Zellen des Paren-chyms entsteh:: Usiilago- Arten, Uredo Maydis (Fig. 3902.);
* Hier bilden sich nach Meyen (Pflanzen - Pathologie S. 102— 104, und S. 107.) auf derInnenwand der Zellen des Fruchtknotens , der Staubbeutel und der umgebenden Blüthcndccken zuersteigenthümliche Schleimablagerungcn, welche in fädliche, verästele Gebilde auswachsen (s. Fig. 3902 ).Diese sind anfangs durchsichtig und ungegliedert, erhalten aber bald zahlreiche Einschnürungen und gehendadurch iu lauter schnurförmig-gercihete Kügelchen über, welche sich zuletzt von einander trennen und,nachdem die sie einschließenden Zellrnmembranen zerstört sind, den verstäubenden Flugbrand bilden.
b. die außerzellige (extraccllularis), wo der Staubpilz außerhalb der Zellen, in den
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