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Dritter Abschnitt. Erste Ordnung.
genden Winker erst weggeschafft wird, sich die Wurmtrockniß zuerst angefangen, und ohneallen Zweifel die Vruten, die sich in dem gefällten Holze erzeugt hatten, die Ursache waren.
6) Die durch Wind - und Schncebrüche, Frost, Sturm u. s. w. beschädigten oderumgerissenen Bäume müssen sogleich aufgearbeitet und aus denr. Walde geschast werden, da-mit sie keine Wurmnester werden.
e) Fichten, deren Gipfel verdorrt, oder in deren Spinngeweben und SchuppenWurmmehl liegt, müssen sofort umgehauen werden. Besonders muß der Forstmann aufdas Dürrwerden und Entnadeln der Bäume in denjenigen Distrieten merken, wo Schwär-me eingefallen sind, damit solche Strecken sogleich mit noch einigen daneben stehenden Bäu-men weggehauen und aus dem Walde geschafft werden.
f) Man gestatte den Zimmcrleuten nicht, ihre Werkstätte im Walde aufzuschlagen,da sie fast immer nur anbrüchiges Holz, in welchen der Käfer schon hauset, kaufen, oderdas gute so lange in der Schaale liegen lassen, daß er leicht darein kommt.
Endlich g) und dieß ist die Hauptsache, man sehe die Schläge nicht dem Wind-bruch und der Sonnenhitze aus und lege sie also nicht'von Abend oder Mittag gegen Mor-gen oder Mitternacht an, sondern wo nicht andere wichtige Hindernisse eintreten, umgekehrt,und zwar in schmalen Streifen.
Dieß sind die Verhütungsmittel, die denn ganz natürlich die vorzüglichstensind; Als V e r t i l g u n g s m i t t e l ist h) eigentlich nur ein einziges wirklich anwendbar.Wenn nämlich der Käfer, wo er in Menge wüthet, einen District angegriffen hat, so schlägtman diesen im Winter, wo das Jnscct als Larve, Puppe oder Käfer zwischen der Rindeist, nieder, und läßt das Holz entweder aus dem Walde schaffen und von der Rinde ent-blößen, oder wo dieß nicht möglich ist, im Walde durch Zimmerleute und Holzmacher dieRinde mit dem Beile abhauen. Diese bringt man alsdann nach Hause und verbrenntsie, oder wenn sie nicht alle zu verbrauchen wäre, so vergräbt man sie eine zeitlang in dieErde öder wirft sie ins Wasser. Würde man die Jnsecten erst im Sommer beymAusfluge gewahr, so fällt man eine ganze Strecke Bäume, in welche sie sich sogleichcingraben werden. Man fängt sie oder vielmehr ihre Brüt gleichsam; schält alsdannsolche Bäume, und läßt die Schaale frey dem Wetter und der Sonne ausgesetzt liegen, wodenn die Eyer oder auch die Maden und Puppen verderben. Sollte man im Sommer denZeitpunkt des Schwärmens der Käfer verfehlt und kein Holz zum Einlegen ihrer Brüt ge-fällt haben, so ist es auch noch Zeit daS stlhende Holz, in welchen man sie eingenistet fin-det, zu fällen, und es von der Schaale zu befreycn. Wird dieß Mittel einige Jahre wie-derholt, so kann man sich von diesem schädlichen Waldverderber befreyen,- sonst ist er fastnicht auszurotten, wenn er erst in Menge da ist, da die Natur fast selbst kein Mittel hat,wodurch sie außer den Vögeln seiner Vermehrung zu steuren im Stande wäre; denn Nässe,Kälte und Hitze schaben ihnen gewöhnlich nichts.